In Zeiten von Corona verspricht die Ankündigung der Staatsregierung, die noch geltenden Sicherheitsmaßnahmen zu lockern, wieder ein Stück Normalität. Ob es der richtige Schritt ist, wird sich zwar noch zeigen. Besonders die Inhaber kleinerer Geschäfte können sich jetzt aber freuen. Denn sie bekamen die Folgen des Virus bislang mitunter am heftigsten zu spüren. Viele sind besorgt, manch einer fürchtet sich gar um seine Existenz. In anderen Teilen Schwabens kündigen Inhaber sogar schon an, den Weg aus der Krise nicht mehr zu schaffen und Insolvenz anmelden zu müssen.
Die Einzelhändler im Landkreis Dillingen hängen sich rein
Angesichts solcher Meldungen kommt der Landkreis Dillingen augenscheinlich glimpflich davon. Wen man auch fragt, die meisten Einzelhändler sind zumindest aktuell nicht existenziell bedroht, auch wenn die Sorgen bei allen groß sind. Damit es irgendwie weitergeht, hängen sich die Inhaber rein: Ob es persönliche Lieferungen mit dem Fahrrad sind, Kundenberatungen via Whatsapp oder eigens angefertigte Mundschutzmasken. Jeder findet seinen eigenen Weg, das beste aus der für alle schwierigen Situation zu machen. Doch am Ende kommt es auf den Kunden an.
Ist es in normalen Zeiten schon einfach, den Einkauf beim Großhändler im Internet zu erledigen, so ist es jetzt noch einfacher. Man soll ja ohnehin daheim bleiben, mag manch einer denken. Der schnelle Klick zu Amazon und Co. fällt da leicht. Damit uns die vielen kleinen Läden aber erhalten bleiben, müssen die Kunden gerade jetzt bewusst beim Einzelhändler um die Ecke einkaufen. Denn das ist bei vielen nach wie vor möglich, wenn auch nur telefonisch oder online. Dass genau solche Entwicklungen beim Handelsverband in Schwaben registriert werden, ist also ein sehr gutes Zeichen. Denn auch in Zeiten wie diesen sind die Geschäfte auf die Solidarität ihrer Kunden angewiesen.
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