Wissen Sie, wie viel Strom die Wohnzimmerlampe verbraucht? Oder der Computer? Angesichts dessen, wie sich unser Stromverbrauch entwickelt, möchte man sagen: Es ist wurscht. Immer mehr Smartphones werden immer öfter geladen, Aquarium, Babyfone, Kühlschrank, E-Bike – was braucht eigentlich keinen Strom? Die Frage, welches Gerät wie viel verbraucht, mag spannend sein. Aber deswegen sollte man nicht die funktionierende Waschmaschine einem vermeintlich modernen, energieeffizienten Ersatzgerät opfern.
Nein, die Frage ist doch eher, wo der Strom künftig herkommen soll. Über die Megatrasse aus Norddeutschland schon mal nicht. Ein Windrad will auch keiner vor der Tür. Und die Biogasanlagen, die einst als Heilsbringer gefeiert wurden, haben inzwischen auch einen schweren Stand in der Öffentlichkeit.
Da bleibt dann nicht mehr viel. Deswegen lohnt es sich, über eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach nachzudenken. Weil man den damit gewonnenen Strom nicht nur selbst verbrauchen kann, sondern auch ins Netz einspeisen kann, was zu viel ist – und so Stromkosten spart. Nebenbei tut man noch etwas für die Umwelt. Und die heimische Wirtschaft, die die Anlage drauf baut, wartet oder versichert, profitiert auch noch. Da will man doch fragen: Worauf warten wir noch?
Dieser Kommentar bezieht sich auf den Artikel: Energie sparen, Umwelt schonen, Geld verdienen