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Lauingen: Startschuss für den Kindergarten-Neubau in Lauingen gefallen

Lauingen

Startschuss für den Kindergarten-Neubau in Lauingen gefallen

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    So soll der neue Kindergarten in der Kurlandstraße in Lauingen aussehen, wenn er 2022 fertig ist. Der Architekt Sebastian Hrycyk betont die Holzoptik, die sich innen wie außen präsentiert.
    So soll der neue Kindergarten in der Kurlandstraße in Lauingen aussehen, wenn er 2022 fertig ist. Der Architekt Sebastian Hrycyk betont die Holzoptik, die sich innen wie außen präsentiert. Foto: Hrycyk Architekten (Visualisierung)

    Noch ist das Grundstück, auf dem bis vor wenigen Monaten noch der alte Kurlandkindergarten in Lauingen stand, leer gefegt. Nur einzelne Rohre spitzeln aus dem Boden, ein Erdhaufen liegt in der Ecke. Doch das soll sich in den kommenden Monaten ändern. Denn seit Dienstag wird – nach dem Spatenstich – nun auch offiziell am Neubau gearbeitet.

    Aktuell sind die Kinder, die in der Kurlandstraße betreut werden, umgezogen. Direkt hinter der Baustelle steht seit knapp drei Jahren die Interimslösung in Form von Containern, die als Ersatz für den abgerissenen Altbau dient. Zwei Gruppen werden dort aktuell betreut – und das wird wohl noch einige Monate so bleiben. Architekt Sebastian Hrycyk zufolge soll der neue Kindergarten im September 2022 fertig sein, bereits ab Juni kommenden Jahres könnten die Kleinen aber bereits einziehen, wenn alles klappt. Dann ist dort Platz für 111 Kinder. Außerdem sind Parkplätze für Eltern und Mitarbeiter vorgesehen.

    Mehr als 100 Kinder stehen in Lauingen auf der Warteliste

    Der Hauptzugang erfolgt weiterhin über die Kurlandstraße, die an einer Stelle entsprechend verengt werden wird. Der Neubau kostet nach derzeitigem Stand rund 4,8 Millionen Euro. Die Stadt muss davon aber nur 1,8 Millionen bezahlen, der Rest wird über Zuweisungen beglichen.

    Der neue Kindergarten wird für seine kleinen Besucher einiges zu bieten haben: Für den Außenbereich sieht der Architekt unter anderem einen Spielhügel, Terrassen und sogar eine Bobbycar-Rennstrecke vor, auf der die Kinder um die Wette flitzen können. Innen wie außen soll das Gebäude von Holzoptik geprägt sein: Die Fassade besteht aus Lärchenholz, welches mit der Zeit vergrauen wird. Im Innenraum entsteht unter anderem ein Spielhaus, das, wie die Möbel auch, ebenfalls in Holzoptik daherkommt.

    Die ersten Spaten stechen zum offiziellen Baustart von links: Kindergartenleiterin Anne Bärthe, Bürgermeisterin Katja Müller, Stadtbauamtsleiterin Birgitta Neurohr, Thomas Kain vom Ingenieurbüro Stark und Architekt Sebastian Hrycyk.
    Die ersten Spaten stechen zum offiziellen Baustart von links: Kindergartenleiterin Anne Bärthe, Bürgermeisterin Katja Müller, Stadtbauamtsleiterin Birgitta Neurohr, Thomas Kain vom Ingenieurbüro Stark und Architekt Sebastian Hrycyk. Foto: Mayer

    Der Bedarf an Betreuungsplätzen ist in Lauingen definitiv vorhanden: In der Stadt stehen mehr als 100 Klein- und Kindergartenkinder auf der Warteliste.

    Der neue Kindergarten in der Kurlandstraße entlastet hier also, wird den Bedarf aber nicht gänzlich decken können. Deshalb ist die Stadt bereits auf der Suche nach nach einer Lösung, die sie womöglich bei der Elisabethenstiftung in der Zenettistraße gefunden hat.

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