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Medizin
21.03.2015

„Ich bin Legastheniker“

Quirin Ludwig ist Legastheniker. Seit vier Jahren geht er zu Annegret Sauer in die Praxis und lernt von ihr Strategien, um damit besser umgehen zu können. Dazu gehört auch, mit verschlossenen Augen, Perlen aufzufädeln.
Foto: Bronnhuber

Quirin Ludwig hat eine Lese- und Rechtschreibstörung. Er geht offen damit um und hat große Erfolge erzielt

Höchstädt Entspannt sitzt Quirin in dem schwarzen Ledersessel. Er schließt die Augen, nimmt in die rechte Hand einen dünnen Faden, mit der linken fädelt er Perlen auf. Blind. Langsam. Konzentriert. Die kleinen Kugeln berührt er dabei nur mit dem Daumen und dem Ringfinger. Nacheinander perlt er die Kette komplett auf und kann dabei genau sagen, welche Farbe die Perle hat, die er gerade in die Hand nimmt. Ohne Probleme. „Das kann ich gut, darin bin ich Profi“, sagt der Elfjährige und grinst. Er ist in dieser Übung so gut, dass er zusätzlich zu den Perlenfarben auch noch verschiedene Tierkarten darüberlegen kann. Er merkt sich dabei die Reihenfolge, kennt die Hintergrundfarben, weiß, welche Karte zu welcher Perle gehört. Was heute für Quirin eine Leichtigkeit ist, war vor einigen Jahren noch unmöglich. Denn: „Ich bin Legastheniker.“

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