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Pollenflug: Tipps für Allergiker im Frühjahr

Pollenflug

Tipps für Allergiker im Frühjahr

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    Eine Biene sammelt auf einer Kamillenblüte Pollen, den sie an ihren Hinterbeinen befestigt, um ihn zum Bienenstock bringen zu können. dpa
    Eine Biene sammelt auf einer Kamillenblüte Pollen, den sie an ihren Hinterbeinen befestigt, um ihn zum Bienenstock bringen zu können. dpa

    Der Frühling hat Einzug gehalten. Doch während sich die einen über die ersten Sonnenstrahlen freuen, sehen die anderen der kommenden Jahreszeit mit einem weinenden Auge entgegen – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn schon jetzt fliegen die Pollen und verursachen bei Allergikern rote Augen und schniefende Nasen. Was man dagegen tun kann, sagt Dr. Matthias Schneider von der Schwaben-Apotheke in Dillingen.

    Herr Schneider, kann man Allergien überhaupt vorbeugen?

    Dr. Schneider: Ja. Das Grundprinzip heißt: Den Auslöser meiden. Lebensmittelallergiker müssen dementsprechend auf die entsprechenden Lebensmittel verzichten und bei einer Hausstaubmilbenallergie sollte vor allem im Schlafzimmer beachtet werden: Keine Teppiche, wenig Polster, Spezialmatrazen und nur feucht Staub wischen.

    Dem Pollenflug kann man ja aber nicht ausweichen.

    Dr. Schneider: Ja, Pollenallergiker haben es während der Hauptblütezeit ihrer Pflanze besonders schwer, da der Allergenkontakt praktisch nicht vermieden werden kann. Es gibt aber ein paar Verhaltensregeln, die das Leben erleichtern können. So sollten Fenster geschlossen bleiben, vor allem morgens. Lüften am besten am Abend oder nach dem Regen. Auch beim Autofahren die Fenster nicht öffnen und die Lüftung abschalten. Außerdem gibt es Pollenfilter zu kaufen. Haare sind Pollenfänger und sollten daher jeden Abend gewaschen werden. Die Wäsche sollte nicht an der frischen Luft getrocknet werden. Im Garten sollten Allergiker keine Birken oder Haselnüsse pflanzen und den Rasen möglichst kurz halten.

    Wie wird eine Allergie behandelt?

    Dr. Schneider: Der erste Ansatz ist natürlich, den Allergieauslöser zu meiden. Daneben kann Ihnen Ihre Apotheke durch die Empfehlung von gut wirksamen antiallergischen Medikamenten, sogenannte Antihistaminika, helfen, die Beschwerden zu lindern. Schleimhautabschwellende Nasentropfen und -sprays sollten aber auch bei Heuschnupfen nicht länger als fünf Tage am Stück angewendet werden. (dz)

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