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Tag des Bieres

22.04.2012

Schwarzbräu: Neues Zuhause auf österreichischem Alpengipfel

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Neun Monate hat es gedauert bis alles wieder aufgebaut war. Jetzt erstrahlt der Sudkessel (Bild) und viele andere Gerätschaften des Lauinger Schwarzbräus im AsitzBräu im österreichischen Leogang in neuem Glanz.

Die Lauinger Brauerei wurde in 1760 Metern wieder aufgebaut

Neun Jahre lang hielt das Lauinger Schwarzbräu Dornröschenschlaf. Bis Sepp Altenberger kam. Ein Gast hatte den österreichischen Hotelier auf die Idee gebracht, eine Brauerei am Berg zu bauen – neben seinem Wellnesshotel „Der Krallerhof“ auf 1760 Metern im Skigebiet um Leogang. Gleichzeitig hatte der Gast, der nicht namentlich genannt werden möchte, auch einen Tipp, welche Brauerei dafür infrage käme: das Schwarzbräu in Lauingen.

„Sepp hat es wiederbelebt“, sagt Herbert Schwarz, der frühere Besitzer der Brauereigerätschaften. Nur schwer kann er in Worte fassen, wie viel es ihm bedeutet, dass seine Brauerei gemeinsam mit weiteren Ausstattungsgegenständen einer oberfränkischen Brauerei im AsitzBräu in neuem Glanz erstrahlt. „Es war der Wahnsinn. Ich war sprachlos“, beschreibt der 64-jährige Braumeister den Moment, als er zum ersten Mal sah, mit wie viel Liebe zu Detail der Hotelier das AsitzBräu gestaltet hatte. „Es war ein großes Glück.“

Es war nicht so, als hätte niemand das Brauereiequipment erwerben wollen, erzählt Schwarz. Eine Menge Metallhändler hätten angefragt, gerade als die Kupferpreise hoch waren. „Aber die hätten’s verschrottet.“ Auch aus einem Verkauf in die USA wurde nichts: „Da wäre es irgendwohin verschwunden.“ Jetzt könne man die alte Brauerei immer wieder ansehen. „Für die Familie ist das toll.“

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1982, nach dem Tod seines Vaters, übernahm Herbert Schwarz die Brauerei, die immer eine der bedeutendsten unter den zeitweise um die 20 in Lauingen war. Schon als Kind hatte der heute 64-Jährige gemeinsam mit seinen beiden Brüdern zum Beispiel beim Abfüllen geholfen. Bis sie 2003 schloss, führte Herbert Schwarz die Brauerei. Verändert hat sich an den Gerätschaften in dem Gebäudekomplex aus dem 17. Jahrhundert danach nichts. „Sie blieben einfach so stehen“, sagt er.

Mehr dazu lesen Sie in der Montag-Ausgabe der Donau-Zeitung.

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