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Ulrichspreis: Der Tafelspitz garte 24 Stunden im Ofen

Ulrichspreis

Der Tafelspitz garte 24 Stunden im Ofen

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    Beim Ulrichspreis kredenzte Küchenchef Werner Stark kredenzte den Gästen ein exquisites Menü.
    Beim Ulrichspreis kredenzte Küchenchef Werner Stark kredenzte den Gästen ein exquisites Menü. Foto: Fred Schöllhorn

    Vier Tage lang hat Küchenchef Werner Stark das Festmahl vorbereitet. Die Fische eingelegt, das Holunderöl angesetzt, schon am Vorabend das Fleisch in den Ofen geschoben. Schließlich kocht man nicht alle Tage für einen Friedensnobelpreisträger. Herausgekommen ist ein wahrer Gaumen- und auch Augenschmaus, der den Gästen der Ulrichspreisverleihung nach dem Festakt kredenzt wird. Zur Vorspeise dürfen sie ein Duett von der Seeforelle aus Osterbuch – gebeizt und geräuchert mit Sauerrahm-Mousse, kleinem Salat mit Alfalfa-Kresse und einer Mayonnaise mit Holunderblütenöl – genießen. Es folgt ein butterweicher Kalbstafelspitz, gegart bei 60 Grad, an Lauch-Kartoffel-Püree und Frühlingsgemüse. Ganz besonders munden dem Preisträger Lech Walesa dabei die Mairübchen. „Die sind so gut, die müsste man glatt nach Polen importieren“, schwärmt der Friedensnobelpreisträger, der sich während des Essens, unterstützt durch Dolmetscher, angeregt mit Bischof Dr. Konrad Zdarsa und Oberbürgermeister Frank Kunz unterhält.

    Die Ulrichspreisverleihung an Lech Walesa, sie war ein echtes Großereignis für Dillingen und den Landkreis. Davon finden Sie bei uns ein Video und mehrere Bildergalerien.

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