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Dillingen

19.05.2019

Wie aus einem Gefühl ein Bild entstehen kann

„Sommertag“ lautet der Titel dieses Bildes von Roswitha Lenz, das mit 30 anderen Werken bis zum 31. Mai in der Sparkasse Dillingen zu sehen ist.
Bild: Erich Pawlu

Die Blindheimerin Malerin Roswitha Lenz zeigt ihre Werke in der Sparkassenhalle in Dillingen. Warum Gefühle für ihre Kreativität eine große Rolle spielen.

Mit dieser Werkausstellung, so erklärte Sparkassenvorstandsvorsitzender Thomas Schwarzbauer, verfolge die Sparkasse Dillingen ein weiteres Mal das Ziel, ihre Stellung im Mittelpunkt der Gesellschaft zu unterstreichen.

Was die Bilder den Betrachtern vermitteln sollen

Die Exponate von Roswitha Lenz, Blindheim, waren tatsächlich ein überzeugender Beweis, dass mit der Ausstellung in der Schalterhalle der Dillinger Sparkassenzentrale ein künstlerisches Schaffen aus der Mitte der heimischen Gesellschaft zu bestaunen ist. Mit ihren Acrylbildern verdeutlicht die 59-jährige Malerin die Ernsthaftigkeit ihrer Arbeit: Zumeist erweist sich ein intensives Gefühl als der entscheidende Impuls, ein Bild zu konzipieren. Aber erst im Verlauf der Ausgestaltung eines zunächst nur vagen Konzepts verdichtet sich die thematische Orientierung, sodass der Titel oftmals erst im Verlauf des kreativen Prozesses entsteht.

Eröffnung der Ausstellung von Bildern der Höchstädter Malerin Roswitha Lenz. Sparkassenvorstandsvorsitzender Thomas Schwarzbauer, Roswitha Lenz, Heidi Nitbaur, Leiterin des Unternehmensbereichs Personal & Öffentlichkeitsarbeit, und Sparkassenvorstand Martin Jenewein (von links).
Bild: Erich Pawlu

Bei der Ausstellungseröffnung erläuterte Roswitha Lenz die Entstehungsgeschichte und die thematischen Leitlinien der ausgestellten Bilder. Dabei wurde deutlich, dass die Werkschau „Gefühle in Farben 2019“ mit viel Fantasie und erstaunlich souveräner Technik scheinbar unüberbrückbare Gegensätze zu einer malerischen Einheit zusammenführt und mit symbolhaften Titelbegriffen etikettiert. Bildbezeichnungen wie „Energie“, „Begegnung“, „Sommertag“ oder „Verschlungene Wege“ vermitteln dem Betrachter der zumeist abstrakten, aber auch gegenständlichen Arbeiten hilfreiche Deutungsansätze.

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Acht ihrer Bilder wurden sofort verkauft

Die Möglichkeit, seelische Gefährdungen mit aktiver Malerei zu überwinden, erschloss sich für Roswitha Lenz vor allem während der schweren Krankheit ihres Mannes, des ehemaligen Bürgermeisters von Höchstädt.

Angeregt auch durch ihre Kinder Thomas und Tina, vervollkommnete Roswitha Lenz ihre Fertigkeiten zunächst mit dem Kopieren von Bildern Claude Monets. Inzwischen hat ihre Kunst eine ganz erstaunliche Eigenständigkeit erlangt. Dass diese Originalität geschätzt wird, zeigte sich schon im Verlauf der Ausstellungseröffnung: Von den insgesamt 31 Exponaten wurden acht sofort verkauft. Der Erlös aus zwei Werken, erworben von der Sparkasse, wird der Kartei der Not, dem Leserhilfswerk unserer Zeitung, zur Verfügung gestellt.

Mit der Werkschau kehrt Roswitha Lenz an ihre frühe Wirkungsstätte zurück. Sie absolvierte von 1976 bis 1979 eine Lehre in der Sparkasse Dillingen und war anschließend an den Sparkassen Höchstädt und Donauwörth beschäftigt.

Zur Vernissage am Donnerstagabend erschienen auch viele Ehrengäste, so beispielsweise Dillingens Zweiter Bürgermeister Franz Jall, Höchstädts Bürgermeister Gerrit Maneth und dessen Vorgänger Stefan Lenz. Für die perfekte Organisation dankte Thomas Schwarzbauer vielen Helferinnen und Helfern, insbesondere der Leiterin des Unternehmensbereichs Personal & Öffentlichkeitsarbeit, Heidi Nitbaur.

Die Ausstellung in der Halle der Sparkasse Dillingen ist bis zum 31. Mai während der Öffnungszeiten der Sparkasse frei zugänglich.

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