Newsticker

Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf höchstem Stand seit April
  1. Startseite
  2. Lokales (Dillingen)
  3. Wird ein Drogeriemarkt in Höchstädt gebaut?

Höchstädt

15.09.2020

Wird ein Drogeriemarkt in Höchstädt gebaut?

Der Edeka in Höchstädt ist in der Nacht zum 24. Mai niedergebrannt. Im Gespräch war die Einrichtung eines Provisoriums, in dem Kunden einkaufen können. Das wird es aber nun nicht geben.
Bild: Berthold Veh (Archiv)

Plus Es gibt Investoren, die am Däubler-Areal in Höchstädt Interesse haben. Es gibt jetzt auch konkrete Pläne für den abgebrannten Edeka.

Der Tagesordnungspunkt 3b lautet „Neubau eines Drogeriemarktes und eines Lebensmittelmarktes mit 84 Stellplätzen“. Antragsteller ist die Stadt Höchstädt. Behandelt wurde diese Bauvoranfrage am vergangenen Montag im Höchstädter Bau- und Umweltausschuss. Zumindest, so erklärt es Bürgermeister Gerrit Maneth, sei das Thema und die weitere Vorgehensweise mit den Ausschussmitgliedern besprochen worden. Es geht um das Däubler-Aral. Maneth: „Wir haben dort ein HQ-100-Gebiet. Wir als Stadt haben versucht, zu verkaufen. Es gibt nun Investoren, die kaufen würden. Es muss aber final geklärt werden, welche Bebauung erlaubt ist.“ Deshalb, so Maneth weiter, sei im ersten Schritt diese Bauvoranfrage notwendig. Diese beinhalte den südlichen Bereich des Areals in der Donauwörther Straße. Auf der nördlichen Seite sei Wohnbau grundsätzlich denkbar, aber das Thema Bodendenkmäler werde eine Rolle spielen.

Ist eine Bebauung überhaupt möglich?

Aktuell ist das Gelände im Besitz der Stadt Höchstädt, der mögliche Investor habe laut Maneth aber großes Interesse gezeigt – mit dem Wunsch, dort einen Lebensmittel- und Drogeriemarkt zu bauen können. „Wir müssen erst klären, ob in einem Überschwemmungsgebiet solch eine Lösung realisierbar ist“, sagt der Bürgermeister. Auf die Stadt Höchstädt, das betont Bürgermeister Maneth, kommen aktuell keine Kosten zu. Auch nicht für die Bauvoranfrage. „Wir sind in konstruktiven Verhandlungen mit dem Investor und hoffen, diese in diesem Jahr noch positiv abschließen zu können.“

In der Donauwörther Straße

Definitiv klar ist dagegen, dass der abgebrannte Edeka – ebenfalls in der Donauwörther Straße – wieder neu aufgebaut werden soll. Das war auch Thema im Bauausschuss. Maneth: „Es soll wieder ein Edeka werden – moderner mit Backshop und Tagescafé. Genehmigungsbehörde ist das Landratsamt, wir als Stadt Höchstädt geben das Einvernehmen.“ Auch die Post soll wieder integriert werden, sogar direkt im Eingangsbereich – und ein Kunden-WC ist geplant. Außerdem sollen Parkplätze für E-Autos entstehen. Auch auf die Themen „Unverpackt“ sowie Regionalität soll wert gelegt werden. So der Wunsch der Ausschussmitglieder.#

Der abgebrannte Edeka in Höchstädt wird abgerissen und wieder aufgebaut
Video: Berthold Veh

Stadträtin Annett Jung hatte noch ein anderes Anliegen. Sie bat um mehr Unterstützung für die Sonderheimer. Laut Bürgermeister Maneth wurden vier Bauvoranfragen von jungen Leuten vom Landratsamt abgelehnt. „Die Stadt wird selbstverständlich diese Anregung aufnehmen und abwarten, bis die offiziellen Ablehnungen kommen. Wir werden diese genau prüfen.“

Es gibt wieder eine Ampel

Seit Montag gibt es nach mehrfachen Drängen des Bürgermeistes auf Höhe Ellimahdstraße zumindest wieder eine Behelfsampelanlage. Seit August ist die Richtige ausgefallen. „Viele Kinder queren dort die Straße Richtung Bahnhof. Da muss eine Ampel hin“, so Maneth weiter. Bis Anfang Oktober habe er die Zusage bekommen, wolle das Staatliche Bauamt wieder eine richtige Ampelanlage installieren.

Lesen Sie auch:


Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren