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25.07.2016

Wohnblocks an der Parkstraße: Vorab gibt’s Lob für die Architektur

Die Firma Reitenberger baut auf dem ehemaligen Gärtnereigelände in Dillingen 46 Wohnungen. Der Geschäftsführer nennt auch schon den Quadratmeterpreis.

Dillingen Die Dimensionen sind beachtlich. 46 Wohnungen wird die Firma Reitenberger aus dem Laugnaer Gemeindeteil Asbach auf dem einstigen Gartencenter-Gelände an der Dillinger Parkstraße errichten. Geschäftsführer Ulrich Reitenberger hat die Pläne jetzt im Stadtrat präsentiert und dabei viel Zustimmung geerntet. „Es ist eines der größten Wohnbauprojekte in der Geschichte der Stadt“, sagte Oberbürgermeister Frank Kunz. Das mag vielleicht ein wenig hoch gegriffen sein. Aber klein ist die Investition nicht. Die Firma Reitenberger stemmt ein Projekt mit einem Volumen von 12,5 Millionen Euro.

Dass das Unternehmen mit seinen etwa 130 Mitarbeitern das im Kreuz hat, zeigte der Geschäftsführer anhand mehrerer Reverenzprojekte. Im Sanddornpark in Augsburg etwa baut Reitenberger gegenwärtig 121 Wohnungen. In Dillingen hat die Baufirma das Arbeitsamt aufgestockt. An der Parkstraße in Dillingen entstehen insgesamt vier Wohnblocks mit Pultdächern. Die beiden größeren Mehrfamilienhäuser werden 16 und zwölf Wohnungen haben, die beiden kleineren, in denen seniorengerechtes Wohnen vorgesehen ist, jeweils neun Wohnungen. In einer Tiefgarage entstehen 62 Parkplätze und im Freien nochmals 33 Stellplätze – insgesamt also 95. Damit übertrifft die Baufirma die vorgeschriebene Zahl von 83.

Reitenberger will in drei Abschnitten bauen, losgehen soll es im Frühjahr 2017. Mit einer Bauzeit von zweieinhalb Jahren sei zu rechnen, hieß es. Ab Oktober werde das Unternehmen Wohnungen verkaufen, kündigte der Geschäftsführer an.

Kunz nannte das Projekt „einen Glücksfall für die Stadtentwicklung“. Josef Kreuzer (Umlandfraktion) freute sich, dass Wohnraum im Zentrum entstehe, ohne dass auf der grünen Wiese weiteres Land verbaut werde. Peter Graf (CSU) lobte die moderne Architektur und fragte nach den Wohnungsgrößen und den Quadratmeterpreisen. Reitenberger sagte, dass alle Zuschnitte – von 40 bis 120 Quadratmeter – zu haben seien. Der Quadratmeterpreis werde wohl knapp über 3000 Euro liegen. Albrecht Witte (SPD) hielt die Planung für städtebaulich gelungen. „Es wäre schön, wenn der Quadratmeterpreis von 3000 Euro nicht weit überschritten wird“, sagte Witte. Thomas Demel (CSU) stellte fest, dass hier eine Wiederbelebung des Geschoßwohnungsbaus in Dillingen stattfinde. Wohnungen auf diesem Areal seien passender als einst das Gewerbe.

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