Die Gemeinderäte des Marktes Aislingen wurden bei der letzten Sitzung im April von Bürgermeister Jürgen Kopriva verabschiedet. Wie Kopriva in einer Pressemitteilung schreibt, lobte er das Engagement der kommunalen Mandatsträger und ihren Beitrag zur positiven Entwicklung des Marktes Aislingen. Nur drei Räte werden in der künftigen Amtsperiode noch dabei sein.
Kopriva, der nicht mehr für den Posten des Ersten Bürgermeisters kandidierte und damit ebenfalls ausscheidet, betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Ehrenamts für eine lebendige kommunale Demokratie. Die scheidenden Ratsmitglieder hätten in den vergangenen Jahren mit „Sachverstand und persönlichem Einsatz“ an wichtigen Entscheidungen für Aislingen mitgewirkt. Viele Projekte – von Infrastrukturmaßnahmen über soziale Angebote bis hin zu Zukunftsthemen wie Digitalisierung – seien nur durch die konstruktive Zusammenarbeit im Gremium möglich gewesen.
Sechs Jahre im Gremium saßen Tobias Böck, Stefan Hoser, Lukas Lenzer, Markus Schlund und Christian Högel, der als künftiger Bürgermeister die Amtsgeschäfte an der Spitze übernimmt. Für zwölf Jahre Ratstätigkeit bedankte sich der Bürgermeister bei seinem Dritten Bürgermeister Siegfried Bunk, bei Stefan Kraus sowie bei Roland Fischer und Andreas Kraus, die beide weiterhin dem Rat angehören werden.
Aislinger Gemeinderat: Hubert Feistle und Stefan und Andreas Wecker scheiden nach 18 Jahren aus
Der Zweite Bürgermeister Hubert Feistle und auch die Brüder Stefan und Andreas Wecker waren ganze 18 Jahre im Gemeinderat vertreten.
Kopriva bedauerte, dass leider nur noch drei dem künftigen Rat erhalten bleiben. Das langjährige Engagement habe „sichtbare Spuren im Ortsbild Aislingens hinterlassen“. Kopriva äußerte Zuversicht, dass der neu gewählte Gemeinderat zusammen mit Bürgermeister Christian Högel die begonnenen Entwicklungen fortführen und auch neue Impulse setzen werde. „Aislingen lebt vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger – im Gemeinderat, in Vereinen und in weiteren Bereichen. Dieses Miteinander macht unsere Gemeinde stark“, so der Bürgermeister. (AZ)
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