1. Ab in die Werkstatt!
Ein regelmäßiger Check in der Kfz-Werkstatt ist wichtig, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Fahrzeugs zu gewährleisten. Verschleißteile wie Bremsen, Reifen oder die Batterie werden dabei rechtzeitig überprüft und mögliche Schäden früh erkannt. Dadurch können teure Reparaturen vermieden und die Lebensdauer des Autos verlängert werden. Außerdem sorgt eine gut gewartete Technik für einen geringeren Kraftstoffverbrauch und mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
2. Tempo herausnehmen
Je schneller ein Auto fährt, desto größer wird sein Luftwiderstand – und damit auch sein Verbrauch. Ein Beispiel: Wer im Mittel mit 100 km/h anstelle von 120 km/h fährt, kann auf der gleichen Streckenlänge rund 15 Prozent Kraftstoff einsparen. Wer dagegen 160 km/h fährt, verbraucht rund 50 Prozent mehr als es im Vergleich zu einem mittleren Tempo von 100 km/h der Fall wäre. Der Verkehrsclub macht eine Rechnung mit einem Benziner auf, der bei einem mittleren Tempo von 100 km/h rund 6,7 Liter Super auf einer Strecke von 100 km verbraucht. Bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h steigt der Verbrauch auf 10,1 Liter pro 100 km. Bei einem angenommenen Preis von 1,75 Euro pro Liter kostet das schnellere Fahren pro 100 km etwa 5,95 Euro mehr.
3. Clever schalten
Neben der grundsätzlich mäßigen Geschwindigkeit kann das richtige Schalten Sprit sparen: Vor allem hochtouriges Fahren – mit einer Drehzahl von mehr als 2000 Umdrehungen pro Minute – lässt den Verbrauch ansteigen. Besser ist es, beim Beschleunigen so früh wie möglich hochzuschalten, um hohe Drehzahlen zu vermeiden. Das gewählte Tempo sollte dann mit einer möglichst niedrigen Drehzahl beibehalten werden. Zurückschalten sei in der Regel erst nötig, wenn der Motor ruckelt oder zu brummen beginnt, so der ADAC. Viele moderne Autos zeigen auch Gangempfehlungen im Display an. Immer wichtig: Möglichst mit konstanter Geschwindigkeit und vorausschauend fahren – falls vorhanden, kann dafür ein Tempomat genutzt werden. Wer von weitem eine rote Ampel sieht, kann die Motorbremse nutzen und bei eingelegtem Gang vom Gas gehen. Dabei wird die Kraftstoffzufuhr der meisten Autos komplett abgesperrt – die sogenannte Schubabschaltung.
4. Reifendruck optimieren
Wer sicher, komfortabel und sparsam fahren will, sollte den Luftdruck der Reifen regelmäßig kontrollieren. Schon ein um 0,3 bar reduzierter Druck steigert den Rollwiderstand und sorgt für unnötigen Mehrverbrauch. Wer weiter sparen will, kann – sofern dies in der Bedienungsanleitung beschrieben ist – den vom Fahrzeughersteller empfohlenen Reifenluftdruck leicht erhöhen.
5. Gewicht reduzieren
Hier gilt grundsätzlich „je weniger, desto besser“. Jedes zusätzliche Gewicht an Bord oder in Aufbauten wie Dachboxen führt am Ende zu einem höheren Kraftstoffverbrauch. Als Faustformel nennt der Verkehrsclub: 100 kg Zusatzlast führen zu bis zu 0,3 Liter Mehrverbrauch pro 100 km. Wer etwa aus dem Urlaub zurückgekommen ist, sollte daher nicht mehr benötigte Gegenstände aus dem Auto räumen und etwaige Aufbauten abmontieren. Jedes Anfahren und jede Beschleunigung kosten extra Sprit. tmn