Wenn am 8. März in Bayern Kommunalwahlen abgehalten werden, wird sich auch in den Rathäusern im Kreis Dillingen einiges ändern. In manchen Gemeinden stehen mehrere Personen zur Wahl, in anderen wird nur eine Person auf dem Stimmzettel sein. Wir haben die Kandidierenden im Landkreis Dillingen befragt, wie sie auf ihren Ort blicken, welche Themen dort am drängendsten sind und wieso sie Bürgermeister oder Bürgermeisterin werden wollen.
Heute stehen zwei Kandidaten im Fokus: Siegmund Meck, der aktuell der Bürgermeister von Bächingen ist, und Janosch Parge, der ohne Nominierung antritt. Beide hat unsere Redaktion schriftlich und getrennt voneinander befragt.
Herr Meck, warum halten Sie sich in Bächingen weiterhin für den geeigneten Rathauschef in den nächsten sechs Jahren?
SIEGMUND MECK: Zum einen stehe ich zeitlich uneingeschränkt für das Bürgermeisteramt zur Verfügung und kann dadurch die Verantwortung für die Führung unserer Gemeinde mit voller Kraft wahrnehmen. Zum anderen wurden in den vergangenen Jahren im Rahmen einer Innerortsentwicklung wichtige Weichen für die Zukunft unserer Gemeinde gestellt. Ich verfüge über die notwendige Erfahrung, ein starkes Team, ein gewachsenes Netzwerk sowie die betriebswirtschaftliche Kompetenz, um die verschiedenen Projekte erfolgreich umzusetzen. Ich brenne dafür, Bächingen weiter voranzubringen.
Herr Parge, warum braucht Bächingen Ihrer Ansicht nach einen neuen Bürgermeister?
JANOSCH PARGE: Ich glaube, Bächingen braucht jemanden, der zuhört und die Menschen ernst nimmt. In einer Gemeinde unserer Größe geht es nicht um große Politik, sondern um den Alltag. Viele kleine Dinge bleiben liegen und genau die fallen den Bürgern auf. Ich möchte nicht nur verwalten, sondern anpacken und sichtbar Verantwortung übernehmen.
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