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Bürgerhaus Peterswörth: Gepflasterte Plätze und Grünflächen

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Bürgerhaus Peterswörth: Gepflasterte Plätze und Grünflächen

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    Die Außenanlagen des Bürgerhauses in Peterswörth werden neu gestaltet. Der Gundelfinger Stadtrat stimmte der Entwurfsplanung zu.
    Die Außenanlagen des Bürgerhauses in Peterswörth werden neu gestaltet. Der Gundelfinger Stadtrat stimmte der Entwurfsplanung zu. Foto: Susanne Klöpfer (Archivbild)

    Das Amt für ländliche Entwicklung Schwaben (ALE) hat in der jüngsten Gundelfinger Stadtratssitzung eine Entwurfsplanung für die Außenanlage des Bürgerhauses in Peterswörth vorgestellt. Demnach werde der Zugang zum Haus barrierefrei und der Außenbereich ansprechend gestaltet werden. Durch gepflasterte Plätze und Grünflächen soll das Bürgerhaus letztendlich nicht nur als Unterbringung für einen Kindergarten dienen, sondern auch als multifunktionale Veranstaltungsstätte für Peterswörth.

    Muschelkalkfarbener Betonstein soll einen zeitlosen Eindruck entstehen lassen und auch in der weiteren Dorferneuerung für öffentliche Plätze genutzt werden. Die Treppengeländer, Sitzmöglichkeiten und auch die Fahrradständer um das Bürgerhaus sind mit anthrazitfarbenen Akzenten versehen. „Es ist alles im gleichen Stil. In der Dorferneuerung ist auch die Kirche dabei und dann passt das matte Material vom Stil in die Ortschaft hinein“, erklärt Oliver Göbet von dem ALE bei der Vorstellung der Entwürfe.

    Bis zu drei Bäume sollen gepflanzt werden

    Für die Begrünung sind bis zu drei Bäume geplant, sowie auch viele verschiedene Pflanzen, die bunte Blüten mit sich bringen. Für die Kinder würden Sträucher wie Himbeer- oder Johannisbeersträucher angelegt. Die Kostenberechnung sieht 340.000 Euro für die Gestaltung der Außenanlage vor. Bezüglich des Kindergartens fördere das ALE hingegen nichts, weshalb auf die Stadt Gundelfingen 20.000 Euro zukommen würden. Der Zuschuss seitens der Stadt werde neu errechnet, belaufe sich aber nach Aussagen von Göbert auf 67 Prozent. Auf Nachfrage von Stadtrat Jürgen Hartshauser (SPD), wann die Umbaumaßnahmen fertiggestellt werden, legte sich Göbert nicht konkret fest. Von Frühjahr 2027 war jedoch die Rede. Der Stadtrat Gundelfingen stimmte der vorgestellten Entwurfsplanung einstimmig zu.

    Grab- und Bestattungsgebühren steigen deutlich

    Neben der Dorferneuerung wurde auch ein Entwurf einer Satzung über die Erhebung von Bestattungsgebüren in Gundelfingen vorgelegt. Alexander Winkler von der Finanzverwaltung der VG Gundelfingen legte dar, dass es auf dem Friedhof in Gundelfingen sowie den Friedhöfen in Echenbrunn und Peterswörth immer mehr freie Grabplätze gebe. Viele Familien setzten mittlerweile auf Urnengräber. Die Nachkalkulation von 2021 bis 2024 habe einen Kostendeckungsgrad von 99,66 Prozent ergeben. Da nun jedoch, wie Winkler erklärte, die Betriebs- und Unterhaltekosten sowie Pflegekosten steigen, müssten die Bestattungsgebühren ebenfalls angehoben werden. Die Vorauskalkulation der Jahre 2026 bis 2029 ergab demnach, dass die Grabgebühren jeder Grabart um durchschnittlich 30 bis 31 Prozent steigen werden. Die Bestattungsgebühren werden um bis zu 32 Prozent angehoben.

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