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Dillingen: Ausstellung in der Dillinger Stadtgalerie: Gefühle sichtbar machen

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Ausstellung in der Dillinger Stadtgalerie: Gefühle sichtbar machen

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    Zur Vernissage ihrer Ausstellung konnte Künstlerin Andrea Titz (Zweite von links) auch den leitenden Dozenten von "Kunst und Kommunikation" in Ulm, Jens Drescher (ganz links) und Gudrun Jürß, Leiterin des Kompetenzinstituts KIU an der Steinbeis+Akademie, begrüßen. Dillingens Oberbürgermeister Frank Kunz hieß die Gäste willkommen.
    Zur Vernissage ihrer Ausstellung konnte Künstlerin Andrea Titz (Zweite von links) auch den leitenden Dozenten von "Kunst und Kommunikation" in Ulm, Jens Drescher (ganz links) und Gudrun Jürß, Leiterin des Kompetenzinstituts KIU an der Steinbeis+Akademie, begrüßen. Dillingens Oberbürgermeister Frank Kunz hieß die Gäste willkommen. Foto: Silvia Schmid

    Am vergangenen Wochenende kamen einige Kunstinteressierte in Dillingen in den Genuss einer besonderen Ausstellung. Andrea Titz stellte in der Stadtgalerie einen Teil der Bilder aus, die im Rahmen ihrer Ausbildung zur Kunsttherapeutin bei "Kunst und Kommunikation" in Ulm entstanden sind. Zur Vernissage am Samstagvormittag kamen fast 50 Gäste, die die Werke besichtigten.

    Zur Einführung erläuterte die nun zertifizierte Kunsttherapeutin Titz kurz Ansatz und Intention der Kunsttherapie. Der Einsatz unterschiedlicher Materialien und Farben spüle demnach Gefühle hoch, die sich dann in den entstehenden Bildern entladen. Exkursionen in die Natur, aber auch die Vorgabe eines Themas wie Zorn, Angst, Wut oder Trauer setzen die Studierenden in der Kunsttherapie bildlich um. Titz versah einige ihrer Bilder zusätzlich mit Versen nach dem Vorbild japanischer Gedichte, sogenannter Haikus, sodass Bild und Text gemeinsam wirken – auf den Künstler ebenso wie den Betrachter. 

    Die Künstlerin will ihr Wissen auch an andere weitergeben

    Titz' Werke sind ausdrucksstarke, farbintensive Bilder, die berühren und den therapeutischen Ansatz hinter dem Ganzen nachvollziehbar werden lassen. Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der eingesetzten Materialien, die von Gesteinsarten und Mineralien wie Pyrit und Blattgold bis hin zu Gewürzen wie Sandelholz, Ingwer oder Curry reichen, zeigt die Möglichkeiten und auch die Freiheit, die die therapeutisch-künstlerische Entfaltung birgt. Die Aktivierung der Sinne und Gefühle erfolgt hier noch zusätzlich durch Haptik und Gerüche.

    Neben dem eigenen Interesse, Kunst als Therapieform kennenzulernen und zu erfahren, möchte Andrea Titz, die seit vielen Jahren als Yogalehrerin an der Volkshochschule Dillingen Kurse gibt, ihr Wissen künftig auch an andere Interessierte weitergeben. Mit dem nun erlangten Zertifikat steht dem nichts mehr im Wege. 

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