Mitten im Prüfungsstress steckt die 19-jährige Leonie Schweigert aus Dillingen. Ob sie in den Pfingstferien verreist, ist für sie „noch nicht ganz sicher“, da direkt danach ihre letzte mündliche Prüfung ansteht. Um sich optimal vorzubereiten, möchte sie sich in den freien Tagen vor allem auf das Lernen fokussieren. In Urlaub geht es eventuell spontan: „Wenn, dann wahrscheinlich mit der Familie nach Kroatien“.
Schweigert hat eine klare Meinung zu All-inclusive-Reisen: Für sie ist das „nicht die perfekte Vorstellung von Urlaub“. Sie stört die Monotonie, da das Motto in solchen Hotels meistens „jeden Tag das Gleiche“ laute. Statt des starren Hotel-Rhythmus möchte sie auf Reisen lieber selbst aktiv werden.
Arbeit an den Feiertagen bremst den Drang nach Süden
Carolin Zander aus Schwenningen bleibt an Pfingsten zu Hause, weil sie arbeiten muss. Zwar hat sie für den weiteren Verlauf des Jahres noch Urlaubstage übrig, konkret geplant ist allerdings noch nichts. Wenn es für Zander irgendwann in die Ferne geht, zieht es sie in den Süden: „Ich mag es lieber warm“, verrät sie. Länder mit viel Sonnenschein wie Italien oder Ungarn sind deshalb ihre Favoriten.
Ein klassischer All-inclusive-Urlaub ist für die Schwenningerin eher die Ausnahme. Zwar gibt sie zu: „All-inclusive mag zwischendrin toll sein.“ Auf Dauer setzt sie aber lieber auf Abwechslung.
Für Philomena Zerle-Hämmerle aus Dillingen geht es in den Pfingstferien zum Wandern nach Pfronten. Die Natur steht für sie im Mittelpunkt: Sie mag zwar das Meer, schätzt aber auch die Berge. An Pfingsten erwartet sie Besuch von zwei Freundinnen aus Schleswig-Holstein. Für das Treffen haben die Drei ein „ganz tolles“ Programm ausgearbeitet, das eine Kräuterführung, eine Tour um den Hopfensee und Bergwandern beinhaltet.
Ein All-inclusive-Urlaub kommt für sie nicht infrage. Das riesige kulinarische Angebot von Urlaubsresorts schreckt sie eher ab: „Da gibt's dann so viel zu essen, das ist mir zu viel.“ Stattdessen setzt sie voll auf Bewegung, denn sie ist „mehr sportlich“ unterwegs.
Flexible Ausflüge mit dem Fahrrad füllen die Pfingsttage
Jahrelang war die Urlaubsplanung bei Mari Lechner aus Dillingen strikt vorgegeben. Da sie keine Schulkinder mehr hat, ist sie an die offiziellen Schulferien nicht mehr gebunden. Das war lang anders, denn ihr Mann war Lehrer und die Urlaubsplanung somit strikt vorgegeben. Die freie Zeit in den Pfingstferien nutzt Maria nun für abwechslungsreiche Tagestouren mit dem Fahrrad.
Ein Rundum-sorglos-Urlaub ist für sie ausgeschlossen, da sie am liebsten Städte erkundet oder flexibel mit dem Fahrrad die Umgebung erkundet. Wenn sie mit dem Auto verreist, bevorzugt sie unabhängig vom Reiseziel die klassische Halbpension.
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