Das Donauside ist dieses Jahr besonders: Ihr musstet zweimal wegen Corona das Festival absagen und feiert nun euer Fünfjähriges nach. Was habt Ihr alles geplant?
JO HALBIG: Ganz ehrlich, als wir 2016 mit dem Donauside angefangen haben, haben wir an so etwas wie den fünften Geburtstag überhaupt nicht gedacht. Gestartet sind wir damals mit lokalen Acts und wollten nach Dillingen einfach Kultur sowie ein cooles Festivalgefühl bringen. Was mir damals, als ich im Landkreis gelebt habe, immer gefehlt hat, waren richtige coole Festivals mit Pop und Rock, wie früher Rock over Glött. Unsere Idee war, dass wir als Killerpilze viel rumkommen und dabei Bands kennenlernen – also warum laden wir die Künstler und Künstlerinnen, die wir schätzen, nicht einfach in unser schönes Städtchen ein? Vor dem fünften Geburtstag kam uns die Pandemie dazwischen, die die Veranstaltungsbranche wahnsinnig hart getroffen hat. Wir, der Kulturring Dillingen und alle unsere Ehrenamtlichen haben beschlossen, dass wir es dieses Jahr, aber das Festival wieder aufleben lassen.
Dillingen