Die Eröffnung der neuen Konzertsaison der Dillinger Basilikakonzerte steht vor der Tür. Internationalität wird wieder großgeschrieben. Neben 13 Orgelmatinéen mit Solisten aus ganz Europa sticht insbesondere das große Abschlusskonzert heraus, das der Basilikachor mit Solisten und den Prager Symphonikern im November gestaltet. Den Auftakt macht bereits am Muttertag ein Kammerkonzert für Violoncello und Orgel. Cameron Carpenter, Mozart-Requiem: Was kann nach der spektakulären Saison 2024 noch kommen?
AXEL FLIERL: Diese Konzerte haben gezeigt, dass Qualität „zieht“. Es ist auch das Verdienst von Landrat Müller und dem Kreistag sowie Oberbürgermeister Kunz und dem Dillinger Stadtrat, dass die vergangene Konzertsaison so stattfinden konnte. Dafür sind wir sehr dankbar. Darum wird auch zum Abschluss wieder ein großes Orchesterkonzert stattfinden. Unter dem Titel „Te Deum Laudamus!“ erklingen am 29. November Anton Bruckners Symphonie Nr. 4 („Romantische“) und sein „Te Deum“ von 1881 für Soli, Chor, Orgel und Orchester. Der Basilikachor, namhafte Solisten sowie das Orchester „Symphony Prague“ treten auf. Damit greifen wir das theologische Programm der Basilika auf, welches in den Deckenfresken dargestellt wird. Das Konzert wird also Lob Gottes, eine Hommage an die Basilika und ein großer Dank am Ende des Heiligen Jahres sein.
Gertrud Olbrich: Nach fünf Jahren war der Dillinger Basilikachor 2024 erstmals wieder mit einem großen Werk sichtbar. Das hat mich sehr berührt. Es war ein großartiger Auftritt. Wir setzen wieder auf mehr Sichtbarkeit und freuen uns, dass Bezirkstagspräsident Martin Sailer heuer die Schirmherrschaft übernimmt. Er ist beeindruckt von der „Orgelstadt Dillingen“ und nennt das Bruckner-Konzert ein „absolutes Highlight“, dessen Besuch er empfiehlt.
Dillingen
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