Immer wieder war in den vergangenen Monaten in den Landkreisgremien zu hören, dass eine Entscheidung über die Zukunft der Kreiskliniken in diesem Jahr fallen müsse. Zuvor hatten sich die Beratungsfirmen im Landratsamt sprichwörtlich die Klinke in die Hand gegeben. Ein Gutachten über die mögliche Zukunft der Kreiskliniken – und ihrer rund mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – folgte aufs nächste. Klinik-Aufsichtsrats- und Landkreischef Markus Müller wurde nicht müde zu betonen: Es soll weiterhin Krankenhäuser an zwei Standorten im Landkreis geben. Doch die Defizite der Kliniken wuchsen immer weiter und der Landrat geriet auch im Kreistag immer mehr in Erklärungsnot, wie lange man die hohen Defizite weiter ausgleichen könne, ohne die anderen Landkreis-Aufgaben zu vernachlässigen. Nun gibt es einen Plan, wie die Kliniken mit beiden Standorten überleben wollen.
Dillingen/Wertingen
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