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Einbrüche im Landkreis Dillingen: Kripo prüft Tatzusammenhang und warnt

Landkreis Dillingen

Nach Einbrüchen im Kreis Dillingen: Kripo-Chef mahnt zur Wachsamkeit

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    Einbrecher haben drei Häuser in Gundelfingen, Lauingen und Glött heimgesucht. In der Aschberg-Kommune beträgt der Beuteschaden mindestens 100.000 Euro.
    Einbrecher haben drei Häuser in Gundelfingen, Lauingen und Glött heimgesucht. In der Aschberg-Kommune beträgt der Beuteschaden mindestens 100.000 Euro. Foto: Philipp von Ditfurth, dpa (Symbolbild)

    Gundelfingen, Lauingen, Glött – die Einbrüche häufen sich in diesen Tagen im Landkreis Dillingen. Und in der Aschberg-Kommune ist der Schaden dramatisch hoch: In einem Einfamilienhaus in Glött haben Einbrecher Wertgegenstände im Wert von mehr als 100.000 Euro gestohlen. Was genau die Täter mitgehen ließen, darüber hält sich der Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Dillingen, Michael Lechner, bedeckt. Die Höhe des Beuteschadens sei aber schon „eine Ausnahme“, sagt Lechner und formuliert eine Bitte. Aber der Reihe nach.

    Am Dienstag voriger Woche suchten Einbrecher in der Zeit zwischen 9 und 16 Uhr eine Doppelhaushälfte in der Gundelfinger Birkenstraße heim. Ebenfalls an diesem Dienstag verübten Unbekannte zwischen 10 und 16.30 Uhr einen Einbruch in eine Doppelhaushälfte in der Weisinger Straße in Lauingen. Lechner informiert auf Anfrage, dass Bargeld und Schmuck im Wert von 2000 Euro beziehungsweise 7000 Euro gestohlen wurden.

    Schlimmer traf es die Bewohner eines Einfamilienhauses in Glött. Dort verschafften sich Unbekannte in der Zeit von Freitag, 15 Uhr, bis Sonntag, 15.30 Uhr, gewaltsam Zugang zu dem Gebäude. Der Sachschaden hält sich mit rund 1000 Euro in Grenzen. Den Beuteschaden gab das Polizeipräsidium Schwaben Nord aber „im niedrigen sechsstelligen Bereich“ an. Und der sechsstellige Bereich beginnt bei 100.000 Euro.

    Die Dillinger Kripo prüft, ob ein Tatzusammenhang vorliegt

    Die Spurensicherung der Kripo sei vor Ort gewesen, die Ermittlungen laufen, wie Lechner betont. „Wir prüfen, ob ein Tatzusammenhang zwischen den Fällen in Gundelfingen, Lauingen und Glött vorliegt“, teilt der Kripo-Chef auf Anfrage mit. Konkretes könne er aber dazu noch nicht sagen. Ob die Täter die Urlaubszeit ausgenutzt haben, sei gegenwärtig ebenfalls eine Spekulation.

    Lechner nennt in diesem Zusammenhang noch einen weiteren Einbruch vom 11. Mai in Schretzheim. Im Dillinger Stadtteil gelangte ein Unbekannter an diesem Montag gegen 12 Uhr vermutlich über ein gekipptes Fenster in ein Haus im Birkenweg und wurde dort von der 79-jährigen Eigentümerin überrascht. Der etwa 16-jährige Täter flüchtete.

    Zuhause sollte nur wenig Bargeld aufbewahrt werden

    Kripo-Chef Lechner rät grundsätzlich, nur wenig Bargeld und auch keinen teuren Schmuck zu Hause aufzubewahren. Bei den Ermittlungen hofft der Kriminalinspektionsleiter auch auf die Mithilfe aus der Bevölkerung. Bei der Verhütung von Einbrüchen helfe neben baulichen Schutzmaßnahmen auch eine „wachsame Nachbarschaft“. Wenn sich Unbekannte „in Wohngebieten herumtreiben und verdächtig verhalten“, könne die Polizei verständigt werden. Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Dillingen nach den jüngsten Einbrüchen unter der Telefonnummer 09071/560 entgegen.

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