Aus einer Saukischt heraus starten die Teilnehmer des Schubkarrenrennens in Eppisburg. Foto: Elli Höchstätter
Kuh melken, Wurst schnappen oder Baumstamm sägen – die Hindernisse beim Eppisburger Schubkarrenrennen hatten es in sich. 64 Gruppen gingen am Sonntagnachmittag um 13.33 Uhr bei dem Gaudi-Wettbewerb an den Start. Bei dem Lauf geht es darum, die zahlreichen Hindernisse in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen. Die spaßige Veranstaltung lockte Scharen von Besuchern und Besucherinnen in den Ort. Die Zuschauer waren teilweise auch verkleidet, egal ob als Biene oder glitzernder Astronaut.
Tempo ist beim Slalom bergauf gefragt. Foto: Elli Höchstätter
Mehr als 150 Helfern stellen das Rennen in Eppisburg auf die Beine
Die mehr als 150 Helfer stellten wieder ein Schubkarrenrennen der ganz besonderen Art auf die Beine und freuten sich, dass es in diesem Jahr weder schneite noch regnete. Viel zu lachen hatten dabei die begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauer. Sie umjubelten und unterstützten die verschiedenen Teams.
Gar nicht so einfach – das Baumstamm-Sägen. Foto: Elli Höchstätter
Die Mannschaften, die sich meist eine witzige Verkleidung ausgedacht hatten, mussten den Parcours mit den original nachgebauten Schubkarren der Epponia bewältigen. Die Hindernisse auf der rund 800 Meter langen Strecke erforderten Teamgeist, Geschick und ein gutes Balancegefühl.
Konzentriert meistert dieser Bub den „heißen Draht“.Foto: Elli Höchstätter
Geschenkt wurde den Mannschaften bei diesem Rennen nichts. Auch wenn der Spaß im Vordergrund stand, gaben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen alles. Da floss auch mal der Schweiß, etwa beim Baumstamm sägen oder beim letzten Hindernis, dem „Pferd reiten“. Hier musste ein Luftballon mithilfe eines Blasebalges so lange aufgeblasen werden, bis er platzt.
Schubkarrenrennen in Eppisburg: Gaudi, Spaß und Tempo
Beim Schubkarrenrennen in Eppisburg geht es um Ausdauer, die richtige Puste und Geschicklichkeit. Dabei haben die Zuschauer und Zuschauerinnen viel zu lachen.
Der Vorteil des anstrengenden Rennens: Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen wurde es trotz der etwas frostigen Temperaturen am Sonntag ordentlich warm.
Beim Schubkarrenrennen erfolgt der Start aus einer Saukischt heraus
Die Teams, die aus drei Teilnehmenden bestanden, teilten sich das Rennen wie bei einem Staffellauf das Rennen. Los ging es wie immer in der Saukischt. Aus dieser heraus starteten die Teams und mussten dann unter einem Jauchefass durch. Schon hier mussten die Teilnehmenden eine gute Kondition und Ausdauer beweisen. Doch es gab noch weitere kraftaufwändige Aufgaben für die Damen- und Herrenmannschaften des Gaudi-Rennens.
An diesem Hindernis müssen die Teilnehmer mit viel Gefühl pusten.Foto: Elli Höchstätter
Hierzu zählten unter anderem das Überqueren eines Mistwagens, das Holzaufstapeln und das Baumstammsägen sowie das Slalomrennen bergauf.
Nicht nur die kleinen Zuschauer können sich beim Wurstschnappen köstlich amüsierenFoto: Elli Höchstätter
Nicht nur die kleinen Zuschauer konnten sich beim Wurstschnappen oder Melken einer Kuh köstlich amüsieren. Und am Sonntag bot sich dabei so manches witziges Bild. Etwa wenn ein „König“ über den Mistwagen balancierte oder eine „Ordensfrau“ mit wehendem Rock den Berg hinaufsauste.
Mit einer guten Abstimmung läuft es beim Nagel-Einschlagen besser.Foto: Elli Höchstätter
Ein Schlag auf die Kuhglocke beendet den Lauf und die Zeit wurde gestoppt. Am Ende zeigte sich, wer den Parcours mit der richtigen Mischung aus Geschwindigkeit und Geschicklichkeit am schnellsten gemeistert hatte. Bei den Herren gewannen die „Bettschoner Prinzen – Schubkarronauten“, gefolgt von der Feuerwehr Fristingen und bei den Damen „TSV Ipsheim – die AHAA Mädels“. Der zweite Platz ging an die „Zofen der Prinzessin“. Nach dem Rennen war natürlich in der Vereinshalle eine große Party angesagt.
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