Der Dillinger Gemeindereferent Alfred Hirsch ist ein begeisterter Hobby-Astronom. „Jetzt im Frühjahr ist die Zeit der Galaxienjäger. Am Frühlingshimmel ist zurzeit der Weg frei für einen tiefen Blick in das weite Weltall“, teilt der katholische Theologe mit.
Donaualtheimer blickt mit Teleskop in ferne Galaxien
So kann seinen Worten zufolge mit dem Teleskop gegenwärtig eine Vielzahl von Galaxien beobachtet werden. Deren Entfernungen belaufen sich nicht selten bis zu 100 Millionen Lichtjahren, erläutert Hirsch. „Das sichtbare Licht von manchen Galaxien stammt aus einer Zeit, in der auf der Erde noch Saurier lebten“, erläutert der Donaualtheimer.
Galaxien liegen im Sternbild Großer Bär und sind elf Millionen Lichtjahre entfernt
Das Foto, das Hirsch mit seinem Teleskop gemacht hat, zeigt die Galaxien Messier 81 (links) und Messier 82 (rechts). Die Belichtungszeit lag bei 60 Minuten. Beide Galaxien, so Hirsch, passen in ein Okulargesichtsfeld (Himmelsausschnitt, der im Teleskop zu sehen ist). „Sie gehören zu unseren kosmischen Nachbarn“, erklärt der Gemeindereferent der Pfarreiengemeinschaft Dillingen. Beide Milchstraßen seien etwa „nur“ elf Millionen Lichtjahre entfernt. Hirsch weiter: „Wir finden sie im Sternbild des Großen Bären.“
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren