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Georg Winters Potenzial sollte in Höchstädt weiter genutzt werden

Kommentar

Es wäre unklug, Georg Winters Erfahrung in Höchstädt nicht weiter zu nutzen

Berthold Veh
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    Georg Winter kandidiert für den Kreistag. Der CSU-Ortsverband in Höchstädt nominierte den 75-Jährigen aber nicht für die Stadtratswahl in seiner Heimatstadt.
    Georg Winter kandidiert für den Kreistag. Der CSU-Ortsverband in Höchstädt nominierte den 75-Jährigen aber nicht für die Stadtratswahl in seiner Heimatstadt. Foto: Peter von Neubeck (Archivbild)

    Wenn es um die Frage geht, wer sich um die Steigerung der Besucherzahlen im Höchstädter Schloss kümmern könnte, kann auf eine naheliegende Antwort kommen: der langjährige Ex-Landtagsabgeordnete Georg Winter. Der CSU-Politiker wohnt in direkter Nachbarschaft zu dem Prachtbau, der das am wenigsten besuchte Schloss der Schlösserverwaltung ist.

    Dass Georg Winter sich neben seinen Ambitionen im Dillinger Kreistag auch weiter für Höchstädt engagieren will, hat er vor den anstehenden Kommunalwahlen zum Ausdruck gebracht. Der heute 75-Jährige wollte sich bei der CSU auf den letzten Platz der Stadtratsliste setzen lassen. Doch die Christsozialen in seiner Heimatstadt nominierten ihn nicht. Manche werden das als Undankbarkeit gegenüber einem Mann werten, der seit Jahrzehnten die Entwicklung in seiner Stadt und im Landkreis mitgestaltet.

    Er wäre vermutlich ein dominantes Mitglied der Stadtratsfraktion geworden

    Allerdings ist es auch legitim, dass sich eine Partei mit jüngeren Kräften für die anstehenden Aufgaben aufstellen will. Ein Georg Winter, der 33 Jahre lang im Bayerischen Landtag Politik gemacht hat, CSU-Kreisvorsitzender war und auch in Höchstädt als Zweiter Bürgermeister Verantwortung übernommen hatte, wäre vermutlich ein dominantes Mitglied der Stadtratsfraktion der Christsozialen geworden – vielleicht einigen Kollegen auch zu dominant.

    Der Höchstädter verfügt über ein fundiertes Wissen bei der Planung von Straßen

    Es wäre aber ziemlich unklug, dieses Potenzial nicht zu nutzen. Für Georg Winter, der unter anderem über ein fundiertes Wissen bei der Planung von Radwegen und Straßen verfügt, gibt es da viele Aufgaben. Eine davon wäre die Mitarbeit bei der Belebung des Höchstädter Schlosses.

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