Das Kulturforum der Stadt Höchstädt freut sich, den in Kuba geborenen autodidaktischen Künstler, Ramon Pérez Cruz, für eine Kunstausstellung in der Schlosskapelle gewonnen zu haben. Nach dem Studium in Kuba erkannte er, dass das Erlernte ihn nicht zufriedenstellte. Er ergriff die Möglichkeit, in Europa seine Kenntnisse fortzusetzen – hier studierte er die Technik der alten Meister des 14. Jahrhunderts. Seine heutigen Werke sind das Ergebnis einer langen Periode des Experimentierens mit Farbe und Material. Er wandte sich seit geraumer Zeit dem „realismo mágico“, zu Deutsch „Magischer Realismus“ in der Malerei zu. Der magische Realismus stellt die Verschmelzung von realer Wirklichkeit (greifbar, sichtbar, rational) und magischer Realität (Halluzinationen, Träume) dar. Er ist eine „dritte Realität“, eine Synthese aus den uns geläufigen Wirklichkeiten. Der Übergang zum Surrealismus ist fließend, steht es in der Pressemitteilung. Der magische Realismus ist eine künstlerische Strömung, die seit den 1920-Jahren vor allem in der Malerei und der Literatur in einigen Ländern Europas sowie Nord- und Südamerikas vertreten ist. Aufgegriffen und weitergeführt wurde der magische Realismus später auch in den Bereichen Filmkunst und Fotografie.
Die Vernissage findet am Freitag, 29. Mai, um 19 Uhr in der Schlosskapelle von Schloss Höchstädt, Herzogin-Anna-Str.52 statt. Hierzu ergeht herzliche Einladung an alle Kunstinteressierten, gerne mit Hüten, da die Ehefrau des Künstlers, Margarethe Pérez Cruz und ihre Freundinnen an der Ausstellungseröffnung mit Hüten teilnehmen. Das Kulturforum der Stadt Höchstädt zeigt diese Ausstellung bis Sonntag, 28. Juni. Sie kann täglich außer montags zwischen 9 und 18 Uhr besucht werden. Der Eintritt für Kunstausstellungen des Kulturforums ist frei.
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