Wenn am 8. März in Bayern Kommunalwahlen abgehalten werden, wird sich auch in den Rathäusern im Kreis Dillingen einiges ändern. In manchen Gemeinden stehen mehrere Personen zur Wahl, in anderen wird nur eine Person auf dem Stimmzettel sein. Wir haben die Kandidierenden im Landkreis Dillingen befragt, wie sie auf ihren Ort blicken, welche Themen dort am drängendsten sind und wieso sie Bürgermeister oder Bürgermeisterin werden wollen. Heute ist Simon Peter (FW) dran, der von der Wählervereinigung Holzheim und der Unabhängigen Wählergemeinschaft Weisingen-Altenbaindt nominiert wurde.
Was ist die größte Aufgabe in den kommenden sechs Jahren?
SIMON PETER: In den nächsten Jahren stehen noch Bauprojekte wie das Bürger- und Kulturzentrum Holzheim an. Zudem setzen wir den Ausbau erneuerbarer Energien (zum Beispiel PV-Anlagen auf gemeindlichen Dächern) sowie die Sanierung der Ortsdurchfahrten fort. Welche weiteren Vorhaben verwirklicht werden sollen, möchte ich gemeinsam mit den alten und neuen Entscheidungsträgern des Gemeinderats entwickeln.
Die finanzielle Lage der Kommunen ist angespannt. Wo wollen Sie am ehesten sparen?
PETER: Angesichts der angespannten Finanzlage konzentriere ich mich auf Einsparungen dort, wo sie die geringstmöglich spürbaren Auswirkungen haben. Außerdem sollten Synergien, etwa durch interkommunale Zusammenarbeit oder Digitalisierung, dazu beitragen, Kosten zu senken.
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