Der Krieg hat Oleksandr Chornii nach Deutschland gebracht. Nicht wie viele andere Ukrainerinnen und Ukrainer als Geflüchtete, sondern als Patienten. Chornii wurde im Krieg verwundet. Das genaue Datum, an dem es passierte, ist ihm noch genau in Erinnerung. Kurz vor Neujahr war das, rund 50 Kilometer hinter der Grenze auf russischem Gebiet. Maschinengewehrkugeln treffen den 42-Jährigen in den Oberschenkel. Er wird schwer verletzt. Über ein internationales Hilfesystem wird er nach Deutschland ausgeflogen. Im Kreis Dillingen wird er dann mehrfach operiert. Die Unterstützergruppe Asyl/Migration kümmert sich zusammen mit ukrainischen Geflüchteten um die Soldaten, die in der Kreisstadt landen. Die Ehrenamtlichen beklagen fehlendes Engagement, nicht nur seitens der Behörden.
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