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Landkreis Dillingen: Kreisjugendring Dillingen wird von Staatsregierung ausgezeichnet

Landkreis Dillingen

Kreisjugendring Dillingen wird von Staatsregierung ausgezeichnet

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    Vertreter des Kreisjugendrings nahmen den Innovationspreis von Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf (rechts) entgegen.
    Vertreter des Kreisjugendrings nahmen den Innovationspreis von Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf (rechts) entgegen. Foto: Sozialministerium Bayern

    Unter dem Motto „Ehrenamt in Bayern – Gemeinsam stark für morgen“ hat das Bayerische Sozialministerium zum sechsten Mal den Bayerischen Innovationspreis verliehen. Ausgezeichnet wurden Personen, Initiativen und Organisationen, die innovative Ideen rund um das Ehrenamt entwickelt haben. Aus über 470 Bewerbungen setzten sich laut Pressemitteilung elf Ideen durch; sechs in der Kategorie „Innovative Projekte“ (dotiert mit jeweils 10.000 Euro), fünf in der Kategorie „Neue Ideen“ (dotiert mit je 3.000 Euro). Unter den Gewinnern: der Kreisjugendring Dillingen.

    Mit dem Projekt „Neue Wege – Neue Kräfte in der Jugendarbeit“ erschließt der KJR gezielt neue Zielgruppen für ehrenamtliches Engagement. Menschen ab etwa 45 Jahren sollen ihre Lebens- und Berufserfahrung in die Jugendarbeit einbringen können. Eine eigens entwickelte Qualifizierung verbindet pädagogische Grundlagen, rechtliches Wissen und die Reflexion eigener Kompetenzen. Ziel ist es, generationenübergreifende Brücken zu bauen und die lokale Bildungs- und Betreuungslandschaft nachhaltig zu stärken.

    Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hob die innovativen Ansätze der Einreichungen hervor und betonte die Relevanz des freiwilligen Engagements. BJR-Präsident Philipp Seitz, der sich als einer von 15 Jurymitgliedern engagierte, freute sich über die Auszeichnung für Dillingen: „Der Kreisjugendring zeigt mit seinem Projekt, wie innovative Jugendarbeit heute funktionieren kann: Er erschließt gezielt neue Zielgruppen für ehrenamtliches Engagement, bringt unterschiedliche Generationen miteinander in Austausch und schafft damit nachhaltige Strukturen vor Ort. Gerade dieser Ansatz, Lebens- und Berufserfahrung aktiv in die Jugendarbeit einzubinden, stärkt nicht nur die Qualität der Angebote, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt. Der Kreisjugendring ist damit ein starkes Beispiel dafür, wie zukunftsfähige Jugendarbeit konkret gelebt und durch neue Ideen wird.“ (AZ)

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