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Landkreis Dillingen : Mega-Preis für Megastar-Nachkomme

Landkreis Dillingen

Mega-Preis für Megastar-Nachkomme

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    Modesto, reinerbig hornloser Megastar-Sohn mit GZW 141 und MW: 131. Der Bulle überzeugt außerdem mit Fundament 114 und Euter 123. Gezüchtet und vorgestellt von der Hermanns Agrar aus Reistingen.
    Modesto, reinerbig hornloser Megastar-Sohn mit GZW 141 und MW: 131. Der Bulle überzeugt außerdem mit Fundament 114 und Euter 123. Gezüchtet und vorgestellt von der Hermanns Agrar aus Reistingen. Foto: RiverGen

    Mit Spannung wurde die März-Auktion von RiVerGen in der Wertinger Schwabenhalle erwartet. Schon im Vorfeld war ein gemeldeter, reinerbig hornloser Megastar Sohn, mit großartigen Zuchtwerten heiß gehandelt. So war es nicht verwunderlich, dass Vertreter sämtlicher bayerischer Besamungsstationen vor Ort waren.

    Der besagte Bulle überzeugte durch seine Zuchtwerte und das äußere Erscheinungsbild auch die Körkommission und stand somit an der Spitze der Versteigerungskollektion. Nach einem spannenden Winkerduell aller anwesenden Stationen fiel schließlich der Hammer von Auktionator Freddy Sandmeier bei stolzen 57.000 Euro. Den Zuschlag bekam die heimische Station RiVerGen in Höchstädt. Der Bulle wurde von der Hermanns Agrar aus Reistingen vorgestellt. Vom gleichen Betrieb stammte auch der zweitgereihte Widder-Sohn. Er wurde von der Besamungsstation Marktredwitz ersteigert. Der Besamungsverein Neustadt/Aisch sicherte sich einen reinerbig hornlosen Woozle-Sohn aus der Zucht der Familie Schröppel aus Kleinsorheim. Die weiteren Bullen für den Deckeinsatz waren sehr gefragt und erlösten sehr gute 3.080 Euro im Durchschnitt.

    Rekordwerte auch bei den Jungkühen

    Gewohnt leistungs- und exterieurstark präsentierten sich die vorgestellten Jungkühe. Den Tageshöchstpreis erreichte eine sehr elegante Hirte-Tochter. Sie ging zu einem Kunden in das benachbarte Baden-Württemberg. Bei einer durchschnittlichen Leistung von 31,3 Kilogramm Milch lag der Steigerungspreis bei rekordverdächtigen 2.884 Euro.

    Zu knapp war der Auftrieb bei den weiblichen Zuchtkälbern. Bei steigenden Preisen konnte die Nachfrage bei Weitem nicht gedeckt werden. An der Preisspitze war hier eine natürlich hornlose Matchball-Tochter vom Betrieb Franz Kaltenegger aus Bachhagel. Die im Durchschnitt 95 Kilogramm schweren Kälber erreichten einen Preis von 4,80 Euro pro Kilo.

    Die kommenden Kälbermärkte folgen jeweils am Montag, 31. März, und 14. April. Der nächste Großviehmarkt findet am Mittwoch, 16. April, in der Schwabenhalle Wertingen statt. (AZ)

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