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Landkreis Dillingen: Wenn Islandpferde für billiges Schweinefleisch leiden müssen

Landkreis Dillingen

Wenn Islandpferde für billiges Schweinefleisch leiden müssen

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    Bei manchen Großbetrieben wird die Ferkelerzeugung durch das im Blut von trächtigen Islandstuten enthaltene Hormon PMSG genau getaktet. In der Region kommen die aus dem Hormon hergestellten Medikamente nach Angaben von Experten nur in Ausnahmefällen zum Einsatz. Einige Ferkelerzeuger weichen zudem auf das künstlich hergestellte Präparat aus.
    Bei manchen Großbetrieben wird die Ferkelerzeugung durch das im Blut von trächtigen Islandstuten enthaltene Hormon PMSG genau getaktet. In der Region kommen die aus dem Hormon hergestellten Medikamente nach Angaben von Experten nur in Ausnahmefällen zum Einsatz. Einige Ferkelerzeuger weichen zudem auf das künstlich hergestellte Präparat aus. Foto: Waltraud Grubitzsch dpa (Symbolbild)

    Es sind die Bilder eines Fernsehbeitrags in der ARD-Serie Plusminus, die Gisela Kraus aufgewühlt haben. So sehr, dass sich die Lauingerin an unsere Redaktion gewandt hat. In dem Beitrag wird berichtet, wie trächtigen Islandpferden literweise Blut entnommen wird. Ein Video zeigt, wie die Stuten in Island mit Eisenstangen in Boxen getrieben werden und eine dicke Kanüle für die Blutentnahme in den Hals gerammt bekommen. Zwei Pharmakonzerne stellen laut dem Bericht mit dem im Blut enthaltenen Hormon PMSG ein Produkt her, damit die Ferkelproduktion genau getaktet werden kann. Das Medikament wird Sauen gespritzt, damit sie auf den Tag empfängnisbereit sind und befruchtet werden können. Dies sei die Voraussetzung dafür, dass Schweinefleisch billig im Supermarkt verramscht werden kann, sagt Gisela Kraus entsetzt. „Es macht mich wütend und es schaudert mich, dass es solch eine Tierquälerei geben muss, um billiges Schweinefleisch zu produzieren“, schreibt die Lauingerin.

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