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Lauingen: Wärmepumpe: vom Rettungsanker zum Ladenhüter und zurück?

Lauingen

Wärmepumpe: vom Rettungsanker zum Ladenhüter und zurück?

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    Hoch die Hände, Wärmewende? Nicht ganz. Doch das Interesse an der Wärmepumpe ist im Landkreis Dillingen groß. Und auch das Potential.
    Hoch die Hände, Wärmewende? Nicht ganz. Doch das Interesse an der Wärmepumpe ist im Landkreis Dillingen groß. Und auch das Potential. Foto: Hans Gusbeth

    Der Andrang war enorm. Gut 250 Häusle-Besitzer und Häusle-Bauer wollten am Mittwochabend im Lauinger Berufsschulzentrum mehr über das Thema Wärmepumpe wissen. Sie galt einst als Rettungsanker der von der Bundesregierung ausgerufenen Energiewende, die bis 2045 (Bayern 2040) Klimaneutralität schaffen sollte. Eine halbe Million Geräte sollten pro Jahr installiert werden. Doch der Glanz der Wunderpumpe ist schnell wieder verblasst. In diesem Jahr werden in ganz Deutschland nur rund 200.000 Wärmepumpen verkauft werden. Davon geht der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) aus. Denn bis Ende September waren es deutschlandweit gerade mal 141.500, rund 52 Prozent weniger als im Vorjahr. Das dürfte auch im Landkreis Dillingen ähnlich sein, doch konkrete Zahlen darüber gibt es nicht. Beim Landratsamt schätzt man den aktuellen Anteil von Wärmepumpen auf etwa „vier bis fünf Prozent der Haushalte“ (Deutschland: sieben Prozent). Dabei sind 81 Prozent der Häuser im Kreis für eine Wärmepumpe geeignet.

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