Alle zwei Jahre warten die Haunsheimer mit einem Konzert auf, in dem sie sich instrumental als auch sängerisch darstellen. Der Initiative Heidrun Krech-Hemmingers ist es zu verdanken, dass ein Instrumentalquintett die Klammer zwischen den Auftritten von Musikverein und Liedertafel Haunsheim bildete. Großen Respekt ist auch dem Musikverein und dem Dirigenten Uwe Kaipf zu zollen, die sich zwei Monate vor den Feierlichkeiten des 50-jährigen Gründungsjubiläums in starker Geschlossenheit präsentierten. Ihr Vorsitzender Kurt Rommel freute sich über die ansprechende Resonanz des Publikums und konnte unter den Gästen den stellvertretenden Landrat Willy Lehmeier, Bürgermeister Chistoph Mettel, Pfarrerin Stephanie Kastner, Ehrendirigent Walter Müller, Walter Pfeifer und Grundschulleiterin Alexandra Heger begrüßen.
Serenade Haunsheim: Die Rezession im Nachgang
Über sechzig Mitwirkende sorgten im Kornstadel für ein abwechslungsreiches Konzert, in dem die Auswahl der Programmtitel den Nerv des Publikums traf, das von Anfang an mitklatschte. Uwe Kaipf moderierte kenntnis- und anekdotenreich und erreichte damit eine Spannung, die der Musikverein frisch, bewegend und stilsicher einlöste. Vor allem die Medleys (über Volkslieder und Freddy Quinn) luden die Besucher und Besucherinnen zum Mitsingen ein, die Polkas (Unsere Reise, Ich brauch Musik, Die kleine Kneipe) waren die klingenden Ohrwürmer und bei „Fire“ und „Hernando‘s Hideaway“ konnte die Kapelle ihre Sicherheit, Tonschönheit und rhythmische Gewandtheit beweisen. Dirigent Kaipf führte impulsiv, klar in der Gestik, gab präzise Einsätze, so dass Tempo- und Tonartwechsel sowie Überleitungen reibungslos gelangen.
Das Quintett aus eingespielten Musikern (E-Pianist Andreas Schneider, Gitarrist Alfred Philipp, am E-Bass Norbert Bender und Harald Hemminger am Schlagzeug), angeleitet durch die Violine Heidrun Krech-Hemmingers sorgte für schneidige Märsche und gekonnten Evergreens. Besonders zuverlässig geschah die Begleitung für die Liedertafel Haunsheim. Diese war mit nahezu dreißig Sängerinnen und Sängern besetzt, die Verstärkung mit Mikrofonen passte und die Lieder animierten das Publikum erneut zu regem Beifall. Dirigentin Heidrun Krech-Hemminger hatte das richtige Gespür für Takt, Tempo und Klang; ihre Intermezzi mit der Violine beeindruckten. Und die Vorsitzende der Liedertafel Elke Rieß würdigte mit anerkennenden Worten die Leistungen der Aktiven.
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