Martina Schmidt sitzt gerade in der Kapelle und zündet die Osterkerze an. Vor wenigen Minuten hat sie erfahren, dass Papst Franziskus gestorben ist. Die Nachricht seines Todes am frühen Vormittag am Ostermontag berührt sie sehr, wie die Leiterin der Deutschen Provinz der Dillinger Franziskanerinnen sagt. „Sehr sogar. Er war schwach, wir wussten alle, dass er schwer krank ist. Aber wir wussten auch, dass er einen großen Willen hat“, so Schmidt. Genau diese Eigenschaft habe sie besonders an Franziskus geschätzt. Er habe bis zum Schluss das gelebt, was er leben haben wolle: die Nähe zu den Menschen. „In all seiner Schwäche hat er sich noch unter Menschen begeben. Er hat den Ostersegen gesprochen und ist mit dem Papamobil durch die Menge gefahren“, sagt die Dillinger Franziskanerin. Und die Ordensfrau fügt hinzu: „Es hat sich ein großes Leben vollendet. Dass er an Ostern sterben konnte, ist, religiös gesehen, ein sehr guter Tag – in die Auferstehungshoffnung und Freude hinein“, so Schwester Martina weiter.
Landkreis Dillingen
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