Fördert der massive Kiesabbau in unserer Region den Aufwuchs von Pflanzen, die den Menschen gefährlich werden können? Darauf deuten jetzt Einschätzungen und Analysen von Experten und Behörden hin, nachdem die Stadt Heidenheim kürzlich auf den EU-weit verbotenen Riesenbärenklau aufmerksam gemacht hatte. Dort waren Bürgerinnen und Bürger im vergangenen Monat auf die mächtige Krautpflanze am Schlossberg gestoßen und meldeten dies. Die Reaktion der Kommune: „Die städtischen Betriebe haben unverzüglich Maßnahmen zur sicheren Entfernung der Pflanzen ergriffen. Das betroffene Gelände wird in nächster Zeit regelmäßig kontrolliert, um eine mögliche erneute Ausbreitung frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.“ Das invasive, bis zu vier Meter hohe Gewächs, kann bei Berührung verbrennungsartige Folgen für die Haut mit sich bringen. Es wurde einst als Zierstück für Parks und Gärten sowie Bienenfutter genutzt und gedeiht unter höchst unterschiedlichen Namen.
Landkreis Dillingen
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