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Saatgut per Drohne: Vorteile und Kosten für Landwirte

Schwaben

Drohne statt Traktor: Hier kommt das Saatgut aus der Luft auf den Acker

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    Die Drohne fliegt über das Weizenfeld bei Marzelstetten, um Saatgut auszutragen. AELF-Mitarbeiterin Elke Lasch nimmt sie ins Visier.
    Die Drohne fliegt über das Weizenfeld bei Marzelstetten, um Saatgut auszutragen. AELF-Mitarbeiterin Elke Lasch nimmt sie ins Visier. Foto: Günter Stauch

    Einen Schönheitspreis könnte sich das kompakte Gestell mit seinen vier Doppelrotoren wohl kaum verdienen. Attraktion zu sein zählt aber auch nicht zum Sinn und Zweck der Drohne, die jetzt mit einem kühlen Luftschwall – fachlich „Downwash“ genannt – über den Köpfen schwebt und dann blitzschnell in den grauen Himmel steigt. Die Feldvorführung beim Demonstrationsbetrieb von Gustav Holand in Marzelstetten, einem Ortsteil von Zusamaltheim, hat begonnen. Verantwortet wird die Aktion vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Nördlingen-Wertingen. Das Fluggerät, an dem grüne und rote Positionslämpchen aufblinken, bewegt sich beinahe geräuschlos. Das sanfte Gesurre wird eher übertönt vom Lärm der vorbeirauschenden Lastwagen auf der nahen Straße nach Bocksberg. Die Ladung: Fünf verschiedene Mischungen von Saatgut, das über den Luftweg auf einem Weizenfeld ausgebracht werden soll.

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