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Triathlon: Vier Starter aus dem Kreis Dillingen in Roth auch „Finisher“

Triathlon

Vier Starter aus dem Kreis Dillingen in Roth auch „Finisher“

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    In ihrer Altersklasse beim Roth-Triathlon top: Sabrina Klotz.
    In ihrer Altersklasse beim Roth-Triathlon top: Sabrina Klotz. Foto: hawi

    Emotionen und Erinnerungen – auch das bedeutete für vier Starter aus dem Landkreis Dillingen der Triathlon-Klassiker in Roth. Die Gundelfingerin Sabrina Klotz (Triathlonverein Günzburg) gewann bei ihrem ersten Langdistanz-Start (3,8 Kilometer Schwimmen im Main-Donau-Kanal, 170 Kilometer Radfahren, Marathonlauf) in 10:17:04 Stunden die Altersklasse W20 und damit den deutschen Meistertitel 2021. Harald Winter (Schretzheim) und Bernd Oberfrank (Bissingen) vom TV Lauingen sowie Rainer Wanek aus Höchstädt zählten in Roth ebenfalls zu den „Finishern“.

    Nach 59 Minuten im Wasser ging Sabrina Klotz auf die Radstrecke, wo sie mit einer Fünf-Minuten-Zeitstrafe plus Zusatzkilometer für Laufen konfrontiert wurde: Bei einem missglückten Überholversuch eines Mitstreiters wurde ihr Rechtsüberholen vorgeworfen. Dennoch gelang ihr die tolle Radzeit von 5:11 Stunden. Den Marathon plus Zusatzkilometer Richtung Titelgewinn schaffte sie in starken 4:01 Stunden.

    Winter: "Mein Magen wollte nicht mitspielen."

    Beim Lauf ging es für alle Aktiven, egal ob Profi oder Altersklassen-Athlet, ans Eingemachte. „Die ersten Kilometer hatten nichts mit Laufen zu tun“ so Harald Winter: „Mein Magen wollte nicht mitspielen. Erst ab Kilometer 15 wurde es besser und ich blieb, auch dank meiner Familie und Freunden an der Strecke, noch knapp unter der Fünf-Stunden-Marke.“ Winter belegte in 11:12:14 Stunden in der „Firefighter-WM“, bei der er für die FFW Schretzheim antrat, einen beachtlichen dritten AK-Platz.

    Bernhard Oberfrank stellte nach 4:33 Lauf-Stunden und einer Gesamtzeit von 12:40:17 Stunden eine persönliche Bestzeit bei seinem dritten Langdistanz-Rennen auf. Dabei hatte er viel Zeit beim Radeln bei der Diskussion mit einem Wettkampfrichter verloren, der ihn wegen eines auf der falschen Seite durchfahrenen Kreisverkehrs zunächst aus dem Rennen nehmen wollte. „Mit meiner Zeit hätte ich den Titel bei der FFW-WM in meiner Altersklasse eingefahren. Deshalb habe ich auch nach dem Wettkampf Einspruch gegen die Disqualifikation eingelegt.“

    Der Wille entscheidet, sagt Rainer Wanek

    Überhaupt die Finishline zu erreichen, sei einfach außergewöhnlich. „Es zeigt, was in uns steckt, und was wir alles erreichen können, wenn man es unbedingt will“, so das Resümee von Rainer Wanek, der mit seiner Gesamtleistung ebenfalls sehr zufrieden war. Und Harald Winter fügte hinzu: „Wen einmal das Roth-Fieber infiziert hat, der kommt immer wieder hierher.“ Also, bis 2022 dann … (hawi)

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