Die gestiegenen Lebenshaltungskosten bringen immer mehr Menschen in Bedrängnis. Die Preise für Lebensmittel und Energie steigen deutlich schneller als die Einkommen, vor allem der Rentner und Geringverdiener. Gerade deshalb ist die Arbeit der Tafeln wichtiger denn je, teilt der Evangelisch-Lutherische Gemeindeverein Höchstädt mit.
„Wir erleben derzeit eine Schere, die immer weiter auseinandergeht“, berichtet Günter Ballis, der Vorsitzende des Gemeindevereins. Der Verein will laut Pressemitteilung ein starkes Zeichen der Solidarität setzen und unterstützt die Tafel in Höchstädt mit einer regelmäßigen monatlichen Spende. „Christliche Nächstenliebe ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein dauerhafter Auftrag“, betont Ballis.
Pfarrer Wolfram A. Schrimpf hebt die ökumenische Zusammenarbeit hervor
Da die Ausgabestelle Höchstädt unter der Trägerschaft der Caritas Dillingen steht, hebt Pfarrer Wolfram Schrimpf besonders die ökumenische Zusammenarbeit hervor. Hier treffe evangelisches Engagement auf katholische Sozialstrukturen, um gemeinsam ein Ziel zu verfolgen. „Menschen, die Hilfe brauchen, sollen diese möglichst unbürokratisch erleben“, sagt der Seelsorger.
Die Tafel-Verantwortlichen zeigten sich sichtlich gerührt über die Solidarität der evangelischen Kirchengemeinde. Ein herzliches Dankeschön gilt laut Pressemitteilung dem Gemeindeverein und seinen Mitgliedern, die durch ihre Beiträge diese Unterstützung erst möglich gemacht haben. (AZ)
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