In wenigen Tagen ist es so weit: Dann entscheidet Lauingen, wer der nächste Bürgermeister oder die nächste Bürgermeisterin sein wird – Amtsinhaberin Katja Müller oder ihr Herausforderer Philipp Barfuß. Wir haben unsere Leserinnen und Leser gefragt, was sie von der Kandidatin und dem Kandidaten wissen wollen, und haben zahlreiche Zuschriften erhalten. Müller und Barfuß hatten fünf Tage für die schriftliche Beantwortung Zeit. Die Fragesteller wurden auf Wunsch anonymisiert, die Namen sind der Redaktion bekannt.
Frau Müller, hinter Ihnen steht die CSU. Wie wollen Sie alle Parteien im Stadtrat ins Boot holen?
KATJA MÜLLER: Kommunalpolitik ist keine Parteipolitik. Ich habe in sieben Jahren mit allen Fraktionen zusammengearbeitet – manchmal heftig diskutiert, aber immer im Interesse der Stadt. Gute Ideen kommen nicht von Parteilogos. Ich nehme jeden ernst, der konstruktiv mitgestaltet, egal ob CSU, SPD, FW, FDP oder Grüne.
Herr Barfuß, warum treten Sie parteilos an? Und wie würde das Ihre Arbeit als
Bürgermeister beeinflussen?
PHILIPP BARFUSS: Durch meine Bewerbung als unabhängiger Kandidat möchte ich zeigen, dass ich mich allein allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt verpflichtet fühle, ohne Parteiinteressen im Hintergrund. Dies erlaubt mir auch, mit allen Parteien offen umzugehen und ein starkes Netzwerk aufzubauen, um Mehrheiten zu gewinnen.
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