Diese Topspiel-Niederlage war unnötig: Die Bezirksliga-Handballer des gastgebenden TSV Wertingen erlaubten sich nach der Pause zehn üble Spielminuten mit acht Gegentreffern in Folge. Aus der 16:13-Führung wurde so ein vorentscheidender 16:21-Rückstand gegen Spitzenreiter Friedberg II. Am Ende musste die Pardi-Truppe trotz teils guter Leistung eine 28:31-Heimniederlage quittieren und hat als Tabellenzweiter nun vier Punkte Rückstand.
300 Zuschauer in Wertinger Halle
Vor 300 begeisterten Zuschauern boten die Zusamstädter dem Gast lange Zeit Paroli. Sie starteten stark, lagen zwischenzeitlich vier Tore und zur Pause 15:13 in Front. Nach dem Wechsel wendete sich das Blatt. Die Gastgeber waren mit den Köpfen noch in der Kabine und gaben das Spiel bis zur 40. Minute aus der Hand. Friedberg erzielte acht Gegentreffer in Serie. Ohne den schmerzlich vermissten Max Biedermann fehlten im heimischen Angriff die Ideen, um Friedbergs Abwehrblock vor große Herausforderungen zu stellen. Dennoch zeigte Wertingen Moral und kämpfte sich durch schöne Tore von Max Reiner am Kreis zurück – 22:22. Am Ende stellten die Friedberger aber doch noch ihre individuelle Klasse unter Beweis.
Spielfilm: 1:3, 6:4, 13:9, 15:13 – 16:13, 16:21, 22:22, 24:26, 27:29, 28:31
TSV Wertingen: Straub, Bestle; Nagler (1 Tor), Burgkard (4), Gump (3), Reissner (4/2 Siebenmeter), Munz (3), Reiner (5), Reitenauer (2), Leroch, Müller (3), Ioja (3)
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