4,5 Jahre sind seit den ersten Planungen vergangen. Nun aber ist es so weit: Am Mittwoch wurde am Wittislinger Stadtrand die neue Heizzentrale eingeweiht. Bürgermeister Thomas Reicherzer ist zufrieden mit dem Großprojekt: „Wir gehen voran, was klimafreundliche, nachhaltige und günstige Energieversorgung betrifft.“ Künftig soll durch das Kraftwerk ein Teil der Gemeinde mit Fernwärme beliefert werden. „Das ist der Pioniergeist von Wittislingen“, sagt Sebastian Herreiner von GP Joule. Die Firma hat sich auf nachhaltige Energieversorgung spezialisiert und betreibt unter anderem einen größeren Standort in Buttenwiesen. „Das Projekt startete lange, bevor es die kommunale Wärmeplanung gab“, führt er fort. Bis 2030 müssen laut gesetzlicher Vorgabe 30 Prozent aller bestehenden Wärmenetze mit erneuerbaren Energien betrieben werden, bis 2040 sind es 80 Prozent.
Wittislingen
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