Die Färber standen in engem Zusammenhang mit den Tuch- und Leinwebern, den für die Kleidung sorgenden Gewerben. Göbner, Mitarbeiterin der städtischen Museen, schildert: "Die größte Gruppe im Bereich der Textilherstellung waren die Weber. Noch im 15. Jahrhundert bildeten sie die stärkste Zunft in Donauwörth." 1608 gab es 22 Weber, 1785 waren immerhin noch zwölf in der Stadt tätig. Im Mittelalter waren die Färber zunächst Lohnwerker der anderen tuchverarbeitenden Zünfte.
Donauwörth