Mit dabei waren Pfarrer Josef Wöppel, Altbürgermeister Anton Schenk, die Mitglieder des Gemeinderats, Verwandte des Paters sowie Kirchenpfleger und der Pfarrgemeinderatsvorsitzende.
Bürgermeister Robert Ruttmann wies darauf hin, dass Heimat dort sei, wo man sich wohl fühle. Mit den Worten "Sie haben zwei Heimatländer, nämlich Deutschland und das afrikanische Tansania", wandte sich das Gemeindeoberhaupt an den betagten Missionar, Jahrgang 1924, "der im Fünfjahresrhythmus zur Erholung nach Hause kommen darf und ganz erstaunt ist, wie sich die bayerische Heimat verändert".
Er überreichte dem Benediktinerpater den Bildband "Blick auf das Lech- und Donaugebiet" und eine Medaille "1 000 Jahre Holzheim 2007", "damit Sie in Afrika die Verbundenheit mit uns stets vor Augen haben."
Im Bildband verewigten sich alle Anwesenden unter dem Satz: "Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in fünf Jahren - so Gott will!" Ferner kündigte Ruttmann an, dass die Gemeinderäte eine Spende von 200 Euro überweisen werden, um so das Werk des Pessenburgheimer Paters auch finanziell weiter zu fördern.
Holzheims Pfarrer und Ehrenbürger Josef Wöppel bedankte sich bei Pater Ulrich für die Aushilfe in der Pfarrei. Bei Bürgermeister Ruttmann bedankte sich der Pfarrer dafür, "dass die Gemeinde für Pater Ulrich ein Abschiedsessen spendiert."
Land des Friedens
Pater Stöckl erzählte in bewegten Worten von seiner Tätigkeit in Tansania, "einem Land des Friedens inmitten einer kriegerischen afrikanischen Welt". Dies sei dem früheren Präsidenten Julius Nyerere und auch dessen Nachfolgern im Amt zu verdanken, was er als "Erfolg der Missionsschulen" bezeichnete.
Die Bevölkerung Tansanias sei zu 50 Prozent christlich. "Wir, das sind die Missions-Niederlassungen, haben viel erreicht und beispielsweise den Aussatz ausgerottet", berichtete Pater Stöckl: "Unsere Arbeit ist auch dank der großzügigen Hilfe aus der deutschen und bayerischen Heimat überaus segensreich."
Nach dem gemeinsamen Essen wurde die Zusammenkunft auf Anregung von Bürgermeister Ruttmann mit gesungenen Liedern, wie etwa "Nach meiner Heimat zieht's mich wieder", "Am Brunnen vor dem Tore" und "Kein schöner Land in dieser Zeit", fortgesetzt. (ma)