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Rain

21.01.2017

Dehner macht sich schön fürs Jubiläum

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2 Bilder
Pünktlich zu seinem 70. Geburtstag in diesem Jahr putzt sich das Dehner Gartencenter in Rain heraus.
Bild: Wild

Wer dieser Tage im Gartencenter einkauft, kann die Großbaustelle am Eingang kaum übersehen. Was dort passiert und welche Neuerungen es im Gastronomiebereich gibt.

Der gewohnte Weg in das Dehner Gartencenter in Rain ist derzeit versperrt. Dort, wo Kunden sonst durch die Galerie in den Blumenpark oder in den Einkaufsmarkt liefen, ist derzeit Großbaustelle. Denn Dehner verpasst dem Hauptportal des größten Blumencenters der Gruppe am Stammsitz in Rain ein neues Gesicht – pünktlich zum 70-jährigen Bestehen des Handelskonzerns. „Das Jubiläum war für uns der Anlass, etwas in Bewegung zu setzen“, verrät Marketing-Leiterin Anne Hahnenstein bei einem Baustellenrundgang. Veränderte Bedürfnisse der Kunden und der Wunsch nach einer modernen, verbindenden Optik brachten den Entschluss, vor Weihnachten mit den Umbauten zu beginnen. Insgesamt 2,8 Millionen Euro investiert die Gruppe in Rain.

Unter dem 15 Meter hohen Glasdach der Galerie wird derzeit ordentlich gewerkelt. Denn diese soll in Zukunft optisch wie funktionell die Bereiche Blumenpark, Einkaufscenter und Gastronomie verbinden. Klinkersteine, die bisher die Gebäude der Unternehmenszentrale prägen, werden nun auch das vorherrschende Design am Hauptportal und im Bistro-Bereich.

Die größten Veränderungen werden die Besucher im neu gestalteten, rund 1000 Quadratmeter großen Gartenbistro bemerken. „Die weniger beachtete SB-Gastronomie mit Kantinenatmosphäre sollte aufgewertet werden und hat nun eine komplett neue Konzeption erhalten“, sagt Harald Lange, Direktor des Blumen-Hotels und im Gartencenter für die Gastronomie verantwortlich. Der Gast wird im frisch gestalteten Bereich von einer neuen Speisekarte wählen können. 240 Plätze bleiben erhalten. Neben der Kinderecke wird es einen Loungebereich geben. Blickfang aber wird sicher das Aquarium mit 35000 Litern Wasser sowie 500 Fischen, Kleinfischen und Krebsen sein. Ein Wasserlauf mit einem kleinen Wasserfall soll optisch einladend wirken.

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Um die 250 Mittagessen pro Tag – so der Plan – zubereiten zu können, wurde auch die Küche neu gestaltet und das Personal auf 14 Personen mehr als verdoppelt. Denn weiter erwartet man in Rain an die 600 Busse, die die Firmenzentrale mit Blumenpark ansteuern. Unangemeldete Gruppen kommen hinzu. Das Gartenrestaurant bleibt wie bisher bestehen.

Auch in der Galerie selbst wird sich etwas verändern. Bäcker, Metzger und der Käse- und Obsthändler ziehen in die dann neu gestaltete Passage. Auch der Laden für Schnittblumen wird von dort aus zu erreichen sein.

Beim Rundgang durch den Blumenpark wird der Besucher ebenfalls eine neue Handschrift erkennen. Hanne Roth ist seit knapp einem Jahr für die Gestaltung des Parks verantwortlich und hat bereits Akzente gesetzt. „Der Park ist etwas in die Jahre gekommen – sowohl in der Beetgestaltung wie auch bei der Auswahl der Pflanzen“, sagt Roth. Deshalb wird nun an einigen Stellen die Schere gezückt, aber es werden auch wieder neue Beete geschaffen. 2000 Quadratmeter gilt es langfristig zu gestalten. Roth setzt dabei vor allem auch auf dauerhafte Beete, die sich in den Jahreszeiten verändern und zugleich komplette Pflanzbeispiele für den Kunden bieten. Diese sollen dann auch so im Markt gekauft werden können.

Auch in den Wintermonaten soll der Park attraktives Ausflugsziel sein und eben den Wechsel der Natur zeigen. Keine leichte Aufgabe für Roth. „Es ist eine Gratwanderung, die Balance zwischen schönem Park und dem Lauf der Natur zu halten“, sagt die Landschaftsarchitektin, die mit elf Gartenhelfern und zwei Tierpflegern die Anlage betreut. Denn die Gehege der Flamingos, Enten und Tauben brauchen regelmäßige Pflege.

Bis zum 1. März soll die große Baustelle beendet sein. Offiziell eingeweiht wird die neue Passage samt Gartenbistro am 25. März. An diesem Tag soll auch das neue Wahrzeichen des Blumenparks enthüllt werden: eine zwölf Meter hohe Handschaufel, die im Kreisverkehr vor der Dehner-Unternehmenszentrale platziert wird. „Die Skulptur steht als Symbol für Dehner, denn sie ist das Gartengerät schlechthin: Ob Profigärtner, Selbstversorger, Balkongärtner oder Hochbeetfan – jeder Gartenliebhaber besitzt und nutzt eine Handschaufel“, sagt Geschäftsführer Georg Weber.

Das Design-Konzept für die rund 3,5 Tonnen schwere Alu-Stahl-Konstruktion mit Lärchenholzgriff wurde in Zusammenarbeit mit einer renommierten Agentur aus München entwickelt. Weber: „Dehner setzt dabei bewusst auf eine Optik der Superlative: Das Objekt soll künftig als ‚Super Sign‘, Markenbild und Besucherattraktion gleichermaßen fungieren.“

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