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Donau-Ries: Diese dreckige Brühe schwimmt im Monheimer Freibad

Donau-Ries

Diese dreckige Brühe schwimmt im Monheimer Freibad

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    Einem schmutzigen Weiher glich das Becken des Monheimer Freibads nach dem 29. Mai und dem 3. Juni.
    Einem schmutzigen Weiher glich das Becken des Monheimer Freibads nach dem 29. Mai und dem 3. Juni. Foto: Stadt Monheim

    Noch hat die Saison im Monheimer Freibad nicht begonnen, da haben die Leute, die mit der Freizeiteinrichtung zu tun haben, mächtig Stress. Grund dafür sind die heftigen Gewitter, verbunden mit Starkregen. Innerhalb von nur fünf Tagen haben die Fluten dafür gesorgt, dass das Wasser im Schwimmbecken komplett ausgetauscht werden musste.

    Nach Auskunft von Bürgermeister Günther Pfefferer hätte das Freibad eigentlich am 27. Mai aufmachen sollen. Wegen des recht kühlen Wetters sei dies nicht geschehen. Zwei Tage später – am Sonntag, 29. Mai – fegte dann die Unwetterfront über Nordschwaben hinweg, die den Raum Monheim besonders traf (wir berichteten) – und damit auch das Freibad.

    Innerhalb einer Viertelstunde seien 38 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, schildert Pfefferer. Die schmutzige Brühe habe sich vom Mandele herunter über die Felder ihren Weg gesucht, sei über die Straße geschossen und auf das Freibadgelände gelangt. Dort floss das Schmutzwasser ins Becken.

    Folge: Das komplette Wasser in diesem – es handelt sich um eine Menge von 1,2 Millionen Litern – musste ausgetauscht werden. Es folgte die Reinigung des Beckens, ehe neues Wasser eingelassen wurde.

    Am Freitagnachmittag erreichte erneut ein Gewitter die Stadt. Abermals fielen laut Pfefferer über 20 Liter Regen – dieses Mal innerhalb einer halben Stunde. Obwohl zwischenzeitlich aus 200 Sandsäcken eine Barriere am Freibad gebaut worden war, wiederholte sich das Geschehen. Abermals flossen die dreckigen Fluten ins Becken. Die Menge sei zwar nicht so groß, das Resultat sei jedoch das gleiche gewesen, so der Bürgermeister: „Wieder musste geputzt und das Wasser neu eingelassen werden.“

    Zwar sei dies in den vergangenen Jahren schon ab und zu passiert, jedoch nie zweimal in so kurzer Zeit. „Wir müssen nun auf gutes Wetter hoffen“, sagt der Rathauschef – und zwar aus zwei Gründen: Zum einen, damit nicht noch einmal die Flut ins Freibad kommt, zum anderen, weil dieses nicht beheizt ist. Soll heißen: Wird neues Wasser eingefüllt, ist dieses erst einmal richtig frisch, schließlich handelt es sich um kaltes Leitungswasser. Bis die Sonne das Wasser erwärmt, dauert es eine Weile.

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