Von Paul Soldner
Donauwörth Er ist im Sommer wie im Winter ein beliebter Treffpunkt: der Springbrunnen in der Promenade Donauwörth. In der lauen Jahreszeit laden das Plätschern des Wassers, das aus dem Juragestein spritzt, und die Bänke im Schatten der Bäume zum Verweilen ein. In der frostigen Jahreszeit ist es eher das Naturschauspiel, das dann die mit Eis überzogene Anlage bietet.
Wie berichtet reichen die Ursprünge des Brunnens bis ins Jahr 1881 zurück. Damals hatte der neu gegründete Donauwörther Verschönerungsverein auf diesem Teil der ehemaligen Eisenbahndrehscheibe den Brunnen gesetzt. Auch wenn in den folgenden Jahren immer wieder einmal leicht das Aussehen verändert wurde, „aktuelle Pläne aktiv zu werden“, gebe es absolut nicht, wie Oberbürgermeister Armin Neudert auf Nachfrage unserer Redaktion sagte. Neudert wörtlich: „Mir ist nichts bekannt, dass das im Stadtrat überhaupt angedacht oder gar schon andiskutiert worden sei.“
Der Promenade-Springbrunnen sei „ein schöner und ein für Donauwörth ganz spezieller Brunnen“, der sowohl für die Jugend, für Familien aber genauso für Senioren zum Treffpunkt geworden sei. Oder anders formuliert, so OB Neudert: „Es besteht von unserer Seite keinerlei Absicht, dass hier etwas geändert werden soll.“