1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Es gibt viel zu tun in Nordheim

Vereine

08.05.2017

Es gibt viel zu tun in Nordheim

Der Bürgerverein sieht viele Verbesserungen im Stadtteil, insbesondere beim Thema Geruchsbelästigung durch die Biogasanlage. Kritisiert werden indessen die Überflüge von Airbus

In Nordheim gab es viel zu bereden – so stand bei der mittlerweile vierten Generalversammlung des Bürgervereins nicht nur das Thema „Geruchsbelästigung durch die Biogasanlage“ auf der Agenda. Vorsitzender Josef Gatterer blickte auf ein erfolgreiches und aktives Jahr zurück. Und das Nordheim für die Stadtpolitik wichtig ist, das zeigte die Anwesenheit der Stadträte Armin Eisenwinter, Jonathan Schädle, Albert Riedelsheimer sowie Bürgermeister Josef Reichensberger.

Nach technischen Schwierigkeiten und einer deutlichen Zunahme der Geruchsbelästigung durch die Biogasanlage im Hamlar wurde diese mittlerweile auf den neuesten technischen Standard gebracht. Der Eigentümer der Anlage, Markus Sporrer, erläuterte persönlich die wesentlichen technischen Neuerungen und die anstehenden baulichen Veränderungen.

Auf Anstoß des Bürgervereins Nordheim führt das Wasserwirtschaftsamt mit der Stadt Donauwörth am 27. Juli nun auch eine Infoveranstaltung zum Hochwasserschutz in Nordheim durch. Hinsichtlich des Lärmschutzes an Bahn und der Bundesstraße 2 waren 2016 ebenfalls erhebliche und unerwartete Fortschritte zu verzeichnen. Der Bürgerverein habe hier die vergangenen Jahre immer wieder auf eine Veränderung der Lage für die Anwohner an der B2 und der Bahnlinie gedrängt. Insbesondere durch den Einsatz des Bundestagsabgeordneten Ulrich Lange, des Landtagsabgeordneten Wolfgang Fackler und von Oberbürgermeister Armin Neudert habe eine Verbesserung erreicht werden können. Der auf der B2 aufgebrachte Flüsterasphalt bringe eine deutliche Besserung, noch wichtiger sei jedoch die Ankündigung des Lärmschutzes entlang der Bahn in Nordheim gewesen, so der Vorsitzende. Auch hier zeigte das ständige „Nachbohren“ des Bürgervereins letztlich Erfolg.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Großes Thema bleibe weiter die Schaffung einer Tempo-30-Zone im Bereich der Siedlung entlang der Bäumenheimer Straße. Insbesondere aufgrund der Johanniter-Kindertagesstätte, der Seniorenresidenz sowie der Turnhalle des SVN sei es ein „Muss“, eine Tempo-30-Zone einzurichten. Die Stadt müsse „ihre bisherige negative Haltung hierzu, auch aufgrund der Novelle der Straßenverkehrsordnung, endlich ändern“. Gatterer kündigte an, eine Unterschriftenaktion in Nordheim zu starten. Man werde die bisherige Situation so nicht mehr akzeptieren.

Abschließend wurden im Plenum intensiv der Rotorprüfstand der Firma Airbus und die Überflüge über bebautes und bewohntes Gebiet in Nordheim diskutiert. Trotz Intervention des Vereins beim Unternehmen und angekündigter Verbesserungen durch Vertreter der Firma vor bereits drei Jahren sei eher eine Verschlechterung zu verzeichnen. Die „massiven und zunehmenden Beschwerden“ von Nordheimern beim Verein zeigten, dass die Problematik bei Airbus offenbar noch nicht angekommen sei – auch wenn ein Vertreter der Firma laut Verein zugesichert habe, sich für ein verträgliches Miteinander einzusetzen. Auch hier werde man „dranbleiben“ so Gatterer. Es könne nicht sein, dass immer wieder Nordheim überflogen werde, obwohl die vom Luftamt Südbayern genehmigten Korridore eindeutig Wege über unbebautes Gebiet „freigeben“. (dz)

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Wunschzettel_Maya_Joachim_(6)_Tapfheim.jpg
Weihnachten 

Mein Weihnachtswunsch: Kinderbilder aus dem Landkreis Donau-Ries

ad__nl-chefredakteur@940x235.jpg

SECHS UM 6: Unser neuer Newsletter

Die sechs wichtigsten Neuigkeiten um 6 Uhr morgens sowie ein Ausblick auf den
aktuellen Tag – Montag bis Freitag von Chefredakteur Gregor Peter Schmitz.

Newsletter bestellen