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Forum: Ideen für den Jugendraum

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Ideen für den Jugendraum

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    Beim Jugendforum in Buchdorf äußerten die Jugendlichen ihre Wünsche, wie der künftige Raum im neuen Gebäude aussehen könnte.
    Beim Jugendforum in Buchdorf äußerten die Jugendlichen ihre Wünsche, wie der künftige Raum im neuen Gebäude aussehen könnte. Foto: Sarah Ritschel

    Buchdorf Noch ist das neue Jugend- und Pfarrheim in Buchdorf ein Rohbau, doch die Jugendlichen des Dorfs wissen schon genau, wie ihr Treffpunkt innen einmal aussehen soll. Beim dritten kommunalen Jugendforum im Feuerwehrhaus sammelten fast 20 junge Buchdorfer Ideen – von der Gestaltung der Räume bis zu deren Nutzung.

    Bunte Wände – das wünschten sich fast alle beim Treffen mit Bürgermeister Georg Vellinger, der Jugendbeauftragten Ursula Kneißl-Eder, Vertretern der Jugendarbeit und der Kirchenverwaltung. Auf Anhieb schaffte es die Idee durch den symbolischen Trichter, den Tatjana Asmuth von der kommunalen Jugendarbeit im Landkreis und Martina Drogosch vom Kreisjugendring auf ein Plakat gemalt hatten. Gleich meldeten sich auch ein paar Jugendliche zum Streichen.

    „Es liegt an euch, was aus den Räumen wird“, hatte Tatjana Asmuth den Buchdorfer Jugendlichen am Anfang erklärt. Sie betonte aber auch: „Nur von Ideen wird der Jugendraum nicht bunt und fertig.“

    Bunt waren auch die Kärtchen, mit denen die Teilnehmer beim Jugendforum die Ideen ihrer Mitstreiter bewerteten: Grün bedeutete „akzeptiert“, bei Rot fiel der Vorschlag durch, und Gelb signalisierte, noch einmal über die Idee nachzudenken.

    Nach und nach nahm der Raum im Keller des neuen Jugend- und Pfarrheims Gestalt an: Eine Bar möchten die Teenager darin aufbauen, außerdem hätten sie gern einen Fernseher, eine Musikanlage, einen Kühlschrank und Sofas. Was die Jugendlichen selbst beschaffen können, wird sich bei einem weiteren Treffen entscheiden. Die Gemeinde hat laut Bürgermeister Vellinger schon einen Kicker und einen günstigen Billardtisch gekauft.

    Jugendliche sollen sich selbst etwas aufbauen

    Auch, wie der Raum genutzt werden soll, haben sich die Teilnehmer des Forums überlegt. Er soll ein Treffpunkt für jeden Tag sein, in dem man auch Partys veranstalten kann. Um das Putzen kümmern sich die Jugendlichen selbst. Die Buchdorfer Jugendbeauftragte Ursula Kneißl-Eder findet dieses Engagement gut: „Die Jugendlichen sollen sich selbst organisieren.“ Wolfgang Reiner von der Kirchenverwaltung erläuterte einen weiteren Aspekt: „Wenn man sich selbst etwas aufbaut, passt man auch besser darauf auf.“ (sari-)

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