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Jubiläum

21.06.2019

Hier feiert noch das ganze Dorf

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Auch im Festzelt war viel los – so ließ es sich auch bei Regen aushalten.

Zum 50. Geburtstag des Schützenvereins hat Kölburg jüngst einiges auf die Beine gestellt. Was alles geboten war

Ein kleines Dorf feiert ganz groß – so lässt sich die Feier rund um den Geburtstag des Kölburger Schützenvereins treffend zusammenfassen.

50 Jahre wird man nur einmal. Und wer dabei sein konnte, der konnte es erleben, wie die Schützen den 50. Geburtstag ihres Sportschützenvereins Kölburg feierten.

Los ging es mit dem Bieranstich am Samstagabend durch den Schirmherrn Anton Ferber, der übrigens selbst Gründungsmitglied des Vereins ist. Nach nur drei Schlägen hieß es denn auch „O‘zapft is!“ und es war dem Jubelverein eine besondere Ehre Landrat Stefan Rößle, Landtagsabgeordnete Eva Lettenbauer, Bezirksrat Albert Riedelsheimer und Bürgermeister Günther Pfefferer mit dem ersten Bier zu versorgen.

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Nach einer kleinen Runde ums „Kapperle“ gings dann in die prächtig herausgeputzte Festhalle. Allen voran die Stadtkapelle Monheim, die an diesen Tagen unermüdlichen Einsatz gezeigt hat. Man könnte fast sagen, sie haben 24 Stunden durchgespielt.

Ein kleiner Fahneneinzug sorgte gleich zu Beginn für richtig gute Stimmung unter den Besuchern. Später heizte die Skypirinha-Band den zahlreichen Gästen noch richtig ein. Höhepunkt des Abends war der Festdamentanz. Die drei Kölburger Festdamen Julia Reigel, Bianca Roßkopf und Nicole Pfeifer wurden unterstützt von Hubert und Manuel Roßkopf sowie Florian Pfeifer.

Eine gelungene Choreografie mit Hebefiguren und akrobatischen Elementen unter der Leitung von Bianca Roßkopf ließ das Zelt förmlich erbeben.

Leider kam der Schirmherr am Sonntagmorgen tatsächlich mit einem Schirm, denn es regnete in Strömen. Aber davon ließen sich die Kölburger und die Stadtkapelle Monheim nicht die Stimmung verregnen. Unter Zelten geschützt marschierten sie gemeinsam durchs Dorf. Nach dem Empfang der umliegenden Gastvereine stärkte man sich mit ein paar Weißwürsten für den Gottesdienst. Zelebriert durch den Kaplan Laurent Koch zeigten die Kölburger ihre Verbundenheit im christlichen Glauben mit einer festlichen Eucharistiefeier.

Der Regen hörte auf und am Nachmittag konnte wie geplant der festliche Zug durch das Dorf ziehen. Zwölf Gastvereine, Ehrengäste sowie die Musikkapellen aus Monheim und Daiting machten sich auf den Weg, um durch das festlich geschmückte Dorf zu marschieren. Nach einem zünftigen Fahneneinmarsch feierte man noch gemeinsam bei Kaffee und leckerem selbst gebackenem Kuchen.

Am Abend gab es noch ein sehr lustiges, kleines Theaterstück unter der Regie von Josef Berkmüller. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Band „Die zwoa Boarischen“. In ihrem Programm spielten sie von traditionell bayerischen Liedern bis zu modernen Gassenhauern alles und ließen richtig gute Stimmung aufkommen. Erst in den frühen Morgenstunden hörte man auf zu feiern.

Diese beiden Tage werden vielen Besuchern und Mitgliedern wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Durch die engagierte Mithilfe aller Dorfbewohner ist es in Kölburg gelungen, dass ein kleines Dorf ganz groß feiert. (dz)

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