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Kartei der NotDZ: Bilanz der guten Taten

Kartei der NotDZ

Bilanz der guten Taten

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    Bilanz der guten Taten
    Bilanz der guten Taten

    Donauwörth „Die Not, die bei der Kartei ankommt, wird gegenüber den Vorjahren nicht mehr mehr. Aber die Fälle sind schlimmer.“ So fasst Susanne Donn, Geschäftsführerin der Stiftung Kartei der Not der Augsburger Allgemeinen und ihrer Heimatzeitungen, die „Bilanz der guten Taten“ für 2011 zusammen. Die Kartei der Not hat im vergangenen Jahr 46-mal eine Spende im Raum Donauwörth geleistet.

    Wie Susanne Donn auf Anfrage informierte, „haben wir dafür genau 42917 Euro aufgewendet“. An Spenden aus dem DZ-Verbreitungsgebiet seien im Jahr 2011 insgesamt 101775 Euro geflossen. Die Geschäftsführerin: „Die Differenz zwischen Spendeneinnahmen und -ausgaben ist beachtlich. Allerdings liegt dies mit an zwei Großspenden.“ Zum einen seien das 22000 Euro aus dem Event der Rainer Firma Logic base (wir berichteten) sowie 25000 Euro von privater Seite. Diese wolle allerdings anonym bleiben, weshalb der Name nicht genannt werden dürfe.

    Wenn man das vergangene Jahr betrachte, könne man sagen, „dass der rasante Anstieg der Hilfebedürftigkeit, den wir in den letzten Jahren beobachten mussten, inzwischen gebremst ist“. Die Not wurde nicht wie in den Vorjahren immer mehr. Hauptursache dafür sei, so Susanne Donn, „dass staatliche Stellen sich jetzt vermehrt um unser Hauptklientel kümmern – bedürftige Kinder bekommen nun Zuschüsse aus dem Bildungspaket für ein warmes Mittagessen, für Schulsachen, für Sportverein, Klassenfahrten und vieles mehr.“ Außerdem haben wieder mehr Menschen eine Arbeit, nennt sie als weiteren Grund.

    Bei den Fällen, bei denen man verstärkt helfen müsse, handle es sich um Menschen, die nicht mehr arbeiten können, weil sie zu alt oder zu krank sind. 1,15 Millionen Euro hat die Kartei der Not 2011 im gesamten Arbeitsgebiet (Schwaben mit kleinen Teilen aus dem angrenzenden Oberbayern) ausgegeben und damit 2150 Frauen und Männern geholfen.

    Und wie sieht es im Gebiet der DZ aus? Donn: „Im Bereich der Donauwörther Zeitung haben wir im vergangenen Jahr 46-mal geholfen. In 30 Fällen waren Familien und Alleinerziehende mit Kindern betroffen, in 15 Fällen Schwerbehinderte.“ Zwei Schwerbehinderten hat die Kartei der Not mit Zuschüssen ermöglicht, ein behindertengerechtes Fahrzeug zu finanzieren. Zudem erhielt eine junge Frau einen Sportrollstuhl durch Spendenmittel des Leserhilfswerks.

    „Trotz Bildungspaket mussten wir für acht Kinder ein warmes Mittagessen bezuschussen, weil für diese Kids niemand zuständig war – das soziale Netz hat eben Lücken. Und vier Kinder konnten mit unserer Hilfe an einer Kindererholung teilnehmen“, berichtet Donn weiter.

    Für Spendenbereitschaft Dankeschön gesagt

    Dank sagte die Geschäftsführerin für die lokale Berichterstattung: „Dadurch wissen die Menschen, wohin das Geld gelangt, beziehungsweise dass es in der Region verbleibt.“ Die Spendenbereitschaft sei sehr gut gewesen, würdigte sie anerkennend. „Das Spendenplus in Donauwörth steht nun für andere Landkreise im Regierungsbezirk und für weitere Projekte der Kartei der Not zur Verfügung.“

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