Es war ein frommer Wunsch, den der neue Rainer Bürgermeister Karl Rehm in seiner Antrittsrede in der konstituierenden Sitzung hoffnungsfroh äußerte: Er sprach versöhnlich von einer Chance auf ein „neues Miteinander“ im Stadtrat, von einem „Zusammenwirken der Kräfte“ anstelle eines Gegeneinanders, wie es in der vergangenen Legislaturperiode so oft zu spüren war. Doch überdauerte diese schöne Vision kaum mehr als eine halbe Stunde der Jungfernsitzung des neuen Gremiums. Was danach kam, wirkte mitunter beinahe grotesk.
Kommentar
Rainer Stadtrat: Ein Fehlstart nach alten Mustern