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Monheim-Wittesheim
14.09.2021

Dem Windrad bei Wittesheim droht der Abriss

Die 65 Gesellschafter der Erneuerbare Energien Wittesheim – hier ein Teil davon – sind stolz auf ihr Windrad bei Wittesheim und würden es gerne weiter betreiben. Doch dies ist ungewisser denn je. Deshalb ist der Frust groß. Rechts im Bild: Geschäftsführer Hans Glaß.
Foto: Wolfgang Widemann

Plus 2002 entstand nahe Wittesheim das erste Windrad im Donau-Ries-Kreis. Warum die Gesellschafter inzwischen ernüchtert und frustriert sind.

Kurz nach der Jahrtausendwende begann im Monheimer Stadtteil Wittesheim ein neues Zeitalter. 45 Bewohnerinnen und Bewohner des 200-Seelen-Dorfs sowie 20 Auswärtige beschlossen, ein Windrad zu bauen, um alternativen Strom zu erzeugen. Die Gesellschafter seien „ganz normale Leute“, blickt Hans Glaß zurück. Landwirte, Beamte, Techniker, Rentner. Manche der Gesellschafter stiegen mit 5000 Euro ein, manche mit bis zu 50.000 Euro. Im August 2002 ging der Rotor, der einen Durchmesser von 70 Meter hat, in Betrieb. Fast 38 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlich produzierten Strom speiste die dafür gegründete Firma Erneuerbare Energien Wittesheim (EEW) bislang ins Stromnetz ein. Doch damit ist bald Schluss, wenn nicht ein (politisches) Wunder passiert. Dem Windrad, das einst rund zwei Millionen Euro kostete, droht der Abriss.

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